Zahlen des RKI: Inzidenzwert steigt weiter deutlich

RKI-Zahlen Deutschland nähert sich kritischer 100er Inzidenz immer schneller. Corona-Testzentrum In Deutschland wurden mehr als 17.500 Neuinfektionen gemeldet

Fast sechs Punkte mehr als gestern beim Inzidenzwert, rund 5000 Neuinfektionen mehr als vor einer Woche - die dritte Corona-Welle baut sich weiter bedrohlich auf.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 17.482 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Donnerstag hatte er noch bei 90, am Mittwoch bei 86,2 gelegen.

Sieben Kreise in Sachsen-Anhalt hatten laut RKI am Mittwochmorgen die 100er-Inzidenz überschritten: Das waren die Landkreise Jerichower Land (118,3), Börde (104,1), Harz (122,8), Wittenberg (103,2) den Saalekreis (108,3), den Burgenlandkreis (173,3) und die kreisfreie Stadt Halle (163,8). Das waren 36 Prozent oder 4.648 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 226 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.834 Neuinfektionen und 252 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74 358.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 1,06 - ebenso wie am Vortag. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Bundesweit lag die Zahl mit 95,6 noch knapp darunter.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 sollen die Corona-Notbremse gezogen und Lockerungen verschoben werden. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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