Australien - Weitere Tausende Evakuierungen wegen Überschwemmungen

Land unter an Australiens Ostküste

Möglicherweise würden in den kommenden Tagen noch rund 4000 weitere Menschen dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, erklärten die Behörden. Bis Montag gab es laut Behörden 20 Evakuierungsbefehle. Rund 18.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Sydney - Nach tagelang anhaltenden schweren Regenfällen und starken Winden durchlebt der australische Bundesstaat New South Wales die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten.

In Australien ist bereits von einer "Jahrhundertflut" die Rede.

Australien, Port Stephens: Menschen stehen an einem unterspülten Straßenabschnitt 200 Kilometer nördlich von Sydney. Für große Teile des bevölkerungsreichsten Bundesstaates New South Wales sowie das benachbarte Queensland wurde eine Hochwasserwarnung herausgegeben.

Nach Aussage des australischen Ministers für Notfallmanagement, David Littleproud, könnte der Starkregen noch zwei Tage andauern. Wer in einer der Evakuierungszonen lebe, müsse diese "sofort verlassen", betonte der Vize-Chef der Katastrophenschutzbehörde von New South Wales, Dean Storey.

"Leider erleben Teile der Küste im mittleren Norden eine Situation, wie es sie nur einmal in 100 Jahren gibt", sagte die Regierungschefin von New South Wales, Gladys Berejiklian. In Australien sollten die Impfungen gegen das Coronavirus eigentlich am Montag beginnen, nachdem es bei der Lieferung der Vakzine Probleme gegeben hatte.

Auch die Millionenmetropole Sydney ist betroffen: Dort schwappten die Wassermassen über einen Damm, der die Wasserversorgung der Stadt sichert. Da über die Ufer getretene Flüsse auch nach dem Ende des Regens länger brauchen dürften, bis das Hochwasser abgeflossen ist, rechnet der staatliche Katastrophenschutz mit Einsätzen "bis weit nach Ostern".

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