Nächster Corona-Schock! Lockdown soll bis April verlängert werden!

GERMANY-FRANCE-HEALTH-VIRUS-BORDER

Dem Entwurf zufolge noch völlig offen ist indes, ob es künftig für alle Reisenden aus dem Ausland unabhängig der dortigen Inzidenzen eine Quarantäne- und eine Testpflicht geben soll.

Der Lockdown soll nach Informationen der "Tagesschau" noch bis in den April 2021 verlängert werden. Kanzleramtschef Helge Braun betonte auf Twitter, dass es nicht um ein Papier des Kanzleramts handle. Es umfasst die Möglichkeit, Urlaub in Ferienwohnungen oder -häusern, Appartements oder Wohnmobilen zu machen, sofern diese über eigene sanitäre Anlagen verfügen.

Aus der Vorlage heißt es außerdem, dass das Konzept des "kontaktarmen Urlaubs" für Bürger:innen unter Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen, strengen Hygieneauflagen und der Umsetzung eines Testregimes ermöglicht werden soll. Auch das Essen muss in Eigenregie organisiert werden können.

Reisen ins Ausland hingegen sollen hingegen auf das "absolut erforderliche Mindestmaß" begrenzt bleiben.

Dieser Passus in dem Entwurf ist in eckige Klammern gesetzt - dies deutet darauf hin, dass hier noch Abstimmungsbedarf zwischen Bund und Ländern besteht. Eventuell werden dann auch weitere Modalitäten für Öffnungsschritte beschlossen. "Die Bundesregierung wird hierfür die entsprechenden Regelungen bis Ende März erlassen und einen Rahmen schaffen, auf dessen Basis die Arbeitgeber entsprechende Testbescheinigungen ausstellen", heißt es in dem Entwurf.

Lauterbach zu BILD: "Die Vorsichtsmaßnahme ist aus meiner Sicht dringend geboten". Grund ist die hohe Inzidenzzahl. Dort würden sich wahrscheinlich viele Urlauber gegenseitig infizieren, so Lauterbach.

Die Corona-Zahlen in Hessen und Deutschland sind so hoch, wie seit Wochen nicht mehr.

Und: Es könne von risikobereiten Urlaubern verlangt werden, "sich zumindest bei der Rückkehr testen" zu lassen, "um nicht andere zu gefährden".

Zur Bekämpfung der Pandemie sollen die Unternehmen in Deutschland ihren Arbeitnehmern zudem pro Woche zwei Schnelltests anbieten.

Ländern und einzelnen Regionen soll es möglich sein, "mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelnen Bereiche des öffentlichen Lebens zu öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen". "Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle", heißt es weiter.

Die Corona-Maßnahmen könnten schon bald wieder verschärft werden. So heißt es im Papier: "Wo Homeoffice nicht möglich ist, sind immer dann, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, verpflichtend medizinische Masken zu tragen". Diese Verpflichtung werde der Bund in die Corona-Arbeitsschutzverordnung aufnehmen.

Related:

Comments

Latest news

Australien - Weitere Tausende Evakuierungen wegen Überschwemmungen
Nach Aussage des australischen Ministers für Notfallmanagement, David Littleproud, könnte der Starkregen noch zwei Tage andauern. Australien, Port Stephens: Menschen stehen an einem unterspülten Straßenabschnitt 200 Kilometer nördlich von Sydney .

Merkel will Corona-Notbremse ziehen: Deutschland steht vor neuen Verschärfungen
Der Ärzteverband Marburger Bund forderte, die Notbremse definitiv zu ziehen. "Wir haben ein Instrument, das wirkt: die Notbremse. Merkel wies darauf hin, dass die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner deutschlandweit schon fast wieder bei 100 liegt.

Beschluss auf Impfgipfel - Hausärzte dürfen nach Ostern gegen Corona impfen
Offen ist dem Entwurf zufolge noch, ob einzelne Bundesländer gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium ( BMG ) bis Montag (22. Wie bislang in den Impfzentren, so Merkel, sollten auch in den Praxen Hochrisiko-Patienten zuerst geimpft werden.

Inzidenz über 100: Hamburg zieht Corona-Notbremse
Sollte die Zahl am Freitag nicht unerwartet deutlich unter 237 fallen, würden ab Samstag wieder die Regeln von vor dem 8. Die Kontaktbeschränkungen sind wieder strenger: Ein Haushalt darf sich wieder nur mit einer weiteren Person treffen.

RKI: Inzidenz jetzt bundesweit bei 95,6 - Bayern schon über 100 | BR24
Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Other news