Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 107

Bild zu Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat die wichtige 100er-Marke überschritten.

Die bundesweite Inzidenz von über 100 ist zunächst vor allem von symbolischer Bedeutung und hat keine zwingenden Folgen für den Umgang mit der Pandemie.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bundesweit bei 99,9 - und damit etwas höher als am Vortag (95,6).

Auf die "Notbremse", also die Rücknahme von Öffnungen und Lockerungen, hatten sich Bund und Länder Anfang des Monats verständigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten wollen bei einem Spitzengespräch am Montag entscheiden, wie es mit den Corona-Auflagen weitergeht. Außerdem wurden 207 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie aus Zahlen des RKI hervorgeht.

Am Samstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.674 neue Fälle und 239 neue Todesfälle registriert. Sonntags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 2.645.783 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland.

Die Corona-Fallzahlen steigen weiter an. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.293 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 185 Todesfällen pro Tag (Vortag: 181). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion gestorben sind, stieg auf 74.714. Die Kreise Rastatt (207,0) und Schwäbisch Hall (306,0) bilden weiterhin die Spitze mit dem landesweit stärksten Infektionsgeschehen.

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