Steigende Inzidenzen: Bundesregierung schränkt die Einreise aus mehreren Ländern ein

Polen gilt ab Sonntag als Corona-Hochinzidenzgebiet

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Polen ab diesem Sonntag als Hochinzidenzgebiet ein.

Nachdem die Bundesregierung Polen wegen hoher Corona-Infektionszahlen zum Hochinzidenzgebiet erklärt hat, fordern Pendler aus dem Nachbarland finanzielle Hilfe zur Abdeckung der Testkosten. In Polen gibt es keine offiziellen Angaben zum wöchentlichen Inzidenzwert. Deutschland hat aber mehr als doppelt so viele Einwohner. "Die deutsche Seite sollte eine Lösung finden, bei der die betroffenen Personen für die Tests nichts bezahlen müssen", sagte Bartosz Marosz von der Bürgerinitiative "Freie Grenzen - Wolne Granice" der Deutschen Presse-Agentur. Wirksame Kontrollmöglichkeiten dafür gibt es nicht.

Die Testpflicht schon bei Einreise lässt sich eher überprüfen als die bisherige Regelung, auch wenn bisher keine stationären Grenzkontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol geplant sind.

Auch Bulgarien, Zypern, Kuwait, Paraguay und Uruguay stehen ab Sonntag auf der Liste der Hochinzidenzgebiete.

Dagegen werden für Großbritannien und Irland die Reisebeschränkungen deutlich gelockert. Das Land habe bereits einen Beschluss zur Umsetzung der neuen Einstufung für Grenzpendler gefasst: Sie sollen alle 48 Stunden einen negativen Corona-Test vorlegen.

"Wir tun aber alles, um grenzüberschreitendes Leben und Arbeiten so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, indem wir Ausnahmeregelungen für Grenzpendler vorsehen", sagte Woidke. Allerdings dürfen die Hotels an der Algarve derzeit noch keine Touristen aufnehmen. Zudem gelten die bestehenden Quarantäne-Regeln weiter.

Ganz von der Risikoliste gestrichen werden auch Galicien im Nordwesten Spaniens, eine Region in Finnland, das südostasiatische Malaysia sowie St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik.

Die Karibikinsel Curacao, die finnische Region Südkarelien sowie Regionen in Norwegen und Kroatien sind dagegen neu auf der Liste der Risikogebiete.

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