Corona-Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle

Leere Straßen in einer Stadt in Brandenburg

Berlin - Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat die 100er-Marke überschritten.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten bei ihrem Corona-Gipfel in der Nacht zu Dienstag auf einen verschärften Lockdown in der Osterwoche verständigt.

Kurz nach dem elfstündigen Bund-Länder-Krisengipfel hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Dienstagmorgen vorläufig 7.485 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die bundesweite Inzidenz von über 100 ist zunächst vor allem von symbolischer Bedeutung und hat keine zwingenden Folgen für den Umgang mit der Pandemie.

Außerdem meldete das RKI nun 250 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Vor genau einer Woche hatte das Institut binnen eines Tages 5.480 Neuinfektionen und 238 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 165.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 32.500 mehr als vor einer Woche. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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