Schärfster Lockdown: Richtige Entscheidung - und was nun?

Coronaberatungen: Lockdown wird verlängert, Diskussion über...

Deutschland steht vor einer großen Herausforderung, die wir mit entsprechenden Anstrengungen meistern müssen. Nun appellieren Bund und Länder, auf nicht zwingend notwendige Reisen "im Inland und auch ins Ausland" zu verzichten - auch an den Ostertagen. Darauf einigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten in ihrem Beschluss in der Nacht zum Dienstag.

Dies sagte Müller unmittelbar nach der Ankündigung der Kanzlerin, an Ostern einen Knallhart-Lockdown durchzusetzen.

Dafür wird von Gründonnerstag (01.04.) bis Ostermontag das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben in Deutschland stark heruntergefahren.

ARBEITSPLATZ: Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitern weiterhin Homeoffice ermöglichen. Wir sagen Ihnen, was das für Sie bedeutet.

Wie es für die Hessen im Lockdown weitergeht - darüber informiert Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstagmittag nach der Sitzung des Hessischen Corona-Kabinetts in einer Pressekonferenz.

Am Montag haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass der Lockdown bis 18. April verlängert wird. Gründonnerstag und Karsamstag werden einmalig als Ruhetage definiert.

Und daher hier noch einmal für ALLE Bundesbürger zusammengefasst: Der Gründonnerstag am 01.04. sowie auch der Karsamstag am 03.04. gelten in diesem Jahr einmalig als eine Art Feiertag, an dem die meisten Unternehmen geschlossen bleiben und Arbeitgeber damit zu Hause bleiben. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Präsenzgottesdienste soll es an Ostern erneut nicht geben.

Impf-und Testzentren bleiben geöffnet.Bürgerinnen und Bürger werden ermutigt, die kostenlosen Testangebote zu nutzen.

Die "Notbremse" gilt: Die Anfang März vereinbarte "Notbremse" bei mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll konsequent umgesetzt werden. In Modellprojekten soll untersucht werden, ob und wie Tests Öffnungsschritte ermöglichen.

Berät mit Bund und Ländern über mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dazu können Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen und eine Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten Pkw zählen.

Die Bundesregierung und die Länder-Chefs haben sich auf neue Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie geeinigt.

Bundeskanzlerin Merkel begründete die Maßnahmen mit dem exponentiellen Wachstum der Fallzahlen durch die britische Virusmutation.

Da insbesondere bei beliebten Urlaubszielen mit einer leichten Verbreitung von Covid-19-Varianten zu rechnen sei, "erwarten" Bund und Länder von allen Fluglinien "konsequente Tests von Crews und Passagieren vor dem Rückflug und keine weitere Ausweitung der Flüge während der Osterferien".

Testen: Nach den Osterfeiertagen soll die Teststrategie greifen. Am Donnerstag hingegen bleiben auch Supermärkte geschlossen.

Die Runde bekräftigte ihr Ziel, flächendeckende Schnelltests in Schulen und Kitas einzuführen. Gottesdienste sollen, so die "Bitte" der Politik, virtuell abgehalten werden. Zur Organisation des weiteren Betriebs von Schulen und Kitas, etwa zu möglichen Schließungen oder anderen Einschränkungen, wurden keine konkreten Vereinbarungen getroffen.

Neben dem eigenen Haushalt darf man sich nur mit einem weiteren Haushalt treffen. Wie "Sonntage" beschrieb Merkel den Status dieser Tage.

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