Nordkorea feuerte zwei Kurzstreckenraketen ab

Fernsehbildschirme zeigen Filmmaterial des mutmaßlichen ballistischen Raketentests in Nordkorea. | AFP

Die Raketen seien am Donnerstagmorgen (Ortszeit) im Abstand von knapp 20 Minuten von Hamju an der Ostküste gestartet und 450 Kilometer weit geflogen, teilte Südkoreas Generalstab mit. "Der Start bedroht den Frieden und die Stabilität unseres Landes und der Region, das war eine klarer Verstoß gegen Resolution den UN-Sicherheitsrats", sagte Suga vor Journalisten.

Seoul - Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert.

Nordkorea hat einen Test ballistischer Raketen durchgeführt.

Wenige Tage nach dem Test mutmaßlicher Marschflugkörper hat Nordkorea erstmals seit Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden auch wieder ballistische Raketen abgefeuert.

Mitglieder des nationalen Sicherheitsrats Südkoreas äußerten sich "tief besorgt" darüber, dass der Norden Raketen abfeuerte, während die neue US-Regierung die Politik gegenüber dem Land überprüft. Die Generalstabschefs teilten mit, das Militär habe seine Überwachung verstärkt für den Fall "weiterer Provokationen" durch den Norden. Sie hätten eine Höhe von 60 Kilometern erreicht. Die USA haben 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert und auch eine bedeutsame Militärpräsenz in Japan.

"Diese Aktivität unterstreicht die Bedrohung, die das unzulässige Waffenprogramm Nordkoreas für seine Nachbarn und die internationale Gemeinschaft darstellt", sagte Kafka.

Am Mittwoch hatten südkoreanische und US-Beamte gesagt, der Norden habe am Wochenende Kurzstreckenwaffen abgefeuert, bei denen es sich vermutlich um Marschflugkörper gehandelt habe. Sie seien außerhalb des japanischen Gewässers ins Meer gestürzt.

Kim hatte in den vergangenen Jahren auf eine Annäherung an Bidens Vorgänger Donald Trump gesetzt, um eine Aufhebung von Sanktionen zu erreichen, die wegen des nordkoreanischen Atomprogramms verhängt worden waren. Auch entwickelt es Langstreckenraketen, die Ziele in den USA treffen könnten. Nach Einschätzung von Beobachtern versucht Pjöngjang, den Druck auf die USA zu erhöhen, denen es eine feindselige Politik vorwirft.

Die bilateralen Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm kommen seit zwei Jahren nicht mehr voran. Die neue US-Regierung unter Präsident Joe Biden ist derzeit dabei, in Zusammenarbeit mit Südkorea und anderen verbündeten Ländern eine neue Nordkorea-Politik zu formulieren.

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