Moskau droht mit "Maßnahmen" bei westlicher Truppenverlegung in Ukraine

Ein Soldat der ukrainischen Armee im Ort Troitske im Donezbecken nahe der Frontlinie des Ostukraine-Kriegs

"Das alles verpflichtet uns, wachsam zu sein".

Moskau hat bestritten, die Ukraine zu "bedrohen", und seinerseits mit "Maßnahmen" gedroht, sollten westliche Staaten Streitkräfte in das Land entsenden. "Natürlich würde dies zusätzliche Maßnahmen der russischen Seite erforderlich machen, um die russische Sicherheit zu gewährleisten", fügte er hinzu. Entsprechende frühere Bemerkungen von Präsident Wladimir Putin träfen immer noch zu, erklärte er. Russland weist den Vorwurf zurück, es unterstütze die Rebellen militärisch. Die Bündnismitglieder seien besorgt über "Russlands jüngste, groß angelegte Militäraktivitäten in der und um die Ukraine". Moskau wolle dadurch eine "bedrohliche Atmosphäre" schaffen.

Teile der ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze werden seit knapp sieben Jahren von Separatisten kontrolliert.

Das ukrainische Militär hatte in den vergangenen Tagen von drei Orten gesprochen, an denen Russland offenbar seine Truppen verstärke. Er reagierte damit auf die scharfe Kritik der US-Regierung an einer mutmaßlichen russischen Truppenverlegung an die Grenze zur Ukraine. Nach Angaben Kiews sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin seinem ukrainischen Kollegen Andrej Taran in einem Telefonat zu, die Ukraine "im Falle einer eskalierenden russischen Aggression" nicht alleinzulassen.

Im Konflikt um die Ostukraine wurden bereits mehr als 13.000 Menschen getötet.

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