Stiko: Anderer Impfstoff für zweite Dosis bei Astrazeneca-Geimpften

Thomas Mertens ist der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission und äußerte sich zu dem weiteren Verfahren mit dem Astrazenece-Impfstoff

Dies teilte nun die Ständige Impfkommission (Stiko) in einer überarbeiteten Empfehlung mit. In Deutschland sind momentan die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Jedoch werde "eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung" empfohlen, bis entsprechende Daten vorlägen.

Unter 60-Jährige, die eine erste Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca bekommen haben, sollen bei der zweiten ein anderes Mittel erhalten.

Eine Stiko-Sprecherin sagte dem ZDF: "Am Freitag fand ein Gespräch zur Information zwischen Prof". Neun Menschen seien daran gestorben.

"Angesichts der nationalen Tragweite der Entscheidung bat die Bundeskanzlerin darum, auch die Expertise des Ethikrates und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hinzuzuziehen", sagte eine Regierungssprecherin dem Online-Portal ZDFheute. Danach wurden noch 300.000 Menschen mit dem Vakzin geimpft.

Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte dem "Spiegel": "Tierexperimentelle Daten zeigen, dass die Immunreaktion nach heterologer (zweiter) Impfung gleich ausfällt".

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen kritisierte die Vorgehensweise des Kanzleramts.

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