Umfrage: Nur jedes fünfte CDU-Mitglied für Kanzlerkandidat Laschet

Umfrage - Söder bei K-Frage weiter deutlich vor Laschet

68 Prozent bevorzugen den CSU-Vorsitzenden Markus Söder, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) ergab. Elf Prozent machten keine Angaben. Auch CDU- Gesundheitsminister Jens Spahn verliert weiter an Rückhalt: Mit 31 Prozent (-8) erhält er den geringsten Zuspruch seit Dezember 2018.

Unter den CDU-Bundestagsabgeordneten mehren sich die Stimmen, die sich CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union wünschen. "Die Menschen aus meiner Heimat sehen in Markus Söder einen guten Kanzler", sagte der sächsische CDU-Abgeordnete Marian Wendt dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag.

Die beiden Ministerpräsidenten aus Nordrhein-Westfalen und Bayern haben angekündigt, dass der gemeinsame Kanzlerkandidat von CDU und CSU im Zeitraum zwischen Ostern und Pfingsten gekürt wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tritt nicht mehr an.

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Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der befragten CDU-Mitglieder nannte schlechtes Corona-Management als wichtigsten Grund für die aktuell bundesweit schlechten Umfragewerte und das schlechte Abschneiden bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Mit Markus Söder sind unverändert 54 Prozent der Befragten zufrieden. Unter den eigenen Anhängern liegen Habeck mit 61 Prozent und Baerbock mit 60 Prozent praktisch gleichauf. Den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet beschreiben nur 25 Prozent als tatkräftig, über Baerbock sagen das 30 Prozent und über Habeck 22 Prozent. Ein wohlwollendes Zeugnis stellen der Koalition nur noch die Anhänger der Union (72:27 Prozent) aus, aber auch dort ist die Zufriedenheit rückläufig. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die CDU/CSU der Umfrage zufolge nur noch auf 27 Prozent (minus sieben Punkte).

Mit ihrer Arbeit sind 58 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden - das sind sechs Prozentpunkte weniger als Anfang März. Die Grünen legen drei Punkte zu und erreichen 21 Prozent. In den Reihen von Anhängern der SPD (45:54 Prozent) und der Grünen (41:59 Prozent) überwiegt die Kritik leicht, deutlicher bei den Anhängern der Linken (22:78 Prozent), der FDP (18:82 Prozent) und vor allem der AfD (6:92 Prozent).

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