Wolfsburg: Bahnstrecke Berlin-Hannover nach Lok-Unfall auf unbestimmte Zeit dicht

Die Bahn macht noch keine konkrete Prognose zur Dauer der Streckensperrung

Die Bahn rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten und die Verspätungen ihrer Fernzüge andauern werden.

Am Mittwochabend krachte am Bahnhof Wolfsburg-Fallersleben (Niedersachsen) eine Lok in den Triebwagen eines Güterzugs. Die Fernzüge werden über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet, Reisende brauchen für den Umweg bis zu 70 Minuten länger. Verletzt wurde nach Angaben der Bundespolizei niemand.

Die Unfallstelle: Die Bergung könnte noch Tage dauern. Auch die Regionalzüge sind betroffen, verlieren etwa 20 Minuten.

Es müsse zudem ermittelt werden, wer oder was den Unfall verursacht habe. Ein Strafermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Am Abend teilte eine Bahnsprecherin mit, eine der drei Dieselloks stehe wieder auf den Gleisen, die Strecke sei in Richtung Braunschweig eingleisig befahrbar. Aber: Ein Halt in Wolfsburg sei weiterhin nicht möglich. So werden zum Beispiel einzelne ICE-Züge Hamburg-Hannover-Berlin umgeleitet und halten nicht in Berlin-Spandau. IC-Züge Berlin-Wolfsburg-Hannover-Bad Bentheim-Amsterdam fallen zwischen Berlin und Hannover aus. Vermutlich sei eine Weiche falsch eingestellt gewesen, sagte der Bundespolizeisprecher. Dabei sind zwei Loks entgleist, eine kippte um.

Die Polizei rechnet mit einer hohen sechsstelligen Schadensumme. Ob ein technischer Defekt oder ein menschlicher Fehler die Ursache für den Unfall war, werde ermittelt. Die Aufräumarbeiten seien aufwendig: Die Fahrzeuge müssten mit einem Spezialkran angehoben und geborgen werden.

Ein tonnenschwerer Zug liegt auf der Seite, eine Lok hat Schlagseite: Dieses Bahn-Unglück lähmt den Oster-Reiseverkehr!

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