Vorfall am US-Kapitol: Auto rammt Polizisten

Washington Soldaten der Nationalgarde stehen Wache vor dem US-Kapitol

Jänner bei einem Auftritt vor Anhängern in der US-Hauptstadt wiederholt und diese aufgefordert, zum Kapitol zu marschieren und "auf Teufel komm raus zu kämpfen". Da rammt ein Auto Polizisten und zückt ein Messer. Der Angreifer sei der Polizei bislang nicht bekannt gewesen, hieß es. Das Gebäude, das den US-Kongress und den Senat beheimatet, wurde abgeriegelt.

Wie die Polizei vor Pressevertretern bekannt gab, soll ein Autofahrer mit seinem Wagen in zwei Polizisten gefahren sein und anschließend eine Straßenbarriere gerammt haben. Der US-Sender CNN berichtet unter Berufung auf eine Polizeiquelle, der Angreifer sei mit einem Messer bewaffnet gewesen und von den Beamten durch Schüsse unschädlich gemacht worden. Der Kongress hatte allerdings am Freitag keinen Sitzungstag, deswegen dürften kaum Senatoren oder Abgeordnete in dem Komplex gewesen sein. Vergangene Woche waren die Sicherheitsvorkehrungen allerdings etwas zurückgefahren worden. So wurde ein äußerer Zaun, der das Areal um den Kongresssitz abgeschirmt hatte, abgebaut.

"Es ist wirklich traurig, denn ich hatte geglaubt, dass wir nach der Beseitigung der Barrieren wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren würden".

Noch immer unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde die lokalen Sicherheitskräfte. Die Kapitol-Polizei sagte vergangene Woche auch, sie sei jederzeit bereit, die Sicherheitsvorkehrungen sofort wieder hochzufahren, falls das nötig sein sollte.

Nach der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar war die Kapitol-Polizei in die Kritik geraten, weil die Sicherheitskräfte des Parlaments den Angriff nicht abwehren konnten.

Daraufhin sei der Täter angeschossen und in Polizeigewahrsam genommen worden. Es kamen insgesamt fünf Menschen zu Tode.

Die beiden Polizisten machen Trump direkt für die Erstürmung des Kapitols verantwortlich. Der damals noch amtierende Trump, der seine Niederlage nicht wahrhaben wollte, hatte seine Anhänger unmittelbar vor der Erstürmung des Kapitols mit einer kämpferischen Rede vor dem Weißen Haus angestachelt. Gegen Trump wurde ein Amtsenthebungsverfahren wegen "Anstiftung zum Aufruhr" eingeleitet, das jedoch im US-Senat scheiterte.

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