Polizei schützt Haus von Weil vor "Querdenkern"

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Niedersächsische Polizeikräfte haben am Sonntagabend das Wohnhaus von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gegen Demonstranten der sogenannten Querdenker-Szene abgeriegelt. Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen, teilte die Polizei mit. Die Versammlungsbehörde untersagte aber den Aufmarsch an diesem Ort. Die Initiative "Querdenken-511" hatte Tage zuvor in Telegram-Chats für dieses geplante Treffen geworben, teilte die Polizei mit.

Derjenige, der die Versammlung angezeigt habe, sei zu einem Kooperationsgespräch eingeladen worden. In diesem Gespräch habe er sich unkooperativ gezeigt und eine Verlegung des Versammlungsorts abgelehnt, "obwohl ihm seitens der Versammlungsbehörde diverse geeignete Örtlichkeiten im Stadtgebiet angeboten wurden", hieß es weiter.

Außerdem warnte die Polizei, dass die Teilnahme an der verbotenen Versammlung konsequent geahndet werde. Nach Polizeiangaben sprach der CDU-Politiker mit den etwa 30 Menschen am Gartenzaun.

Mit der Kundgebung an Weils Wohnsitz hatten Kritiker gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Nach etwa 15 Minuten endete die Debatte.

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