EMA: Verbindung zwischen AstraZeneca-Impfung und Thrombosen

EMA-Vertreter sieht Verbindung zwischen Astrazeneca und Thrombosen. EMA-Impfexperte Marco Cavaleri

Der Vertreter der Europäischen Arzneimittel-Agentur habe eine Verbindung zwischen dem Auftreten von Blutgerinnseln und dem AstraZenca-Impfstoff bestätigt.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA sieht einen Zusammenhang zwischen der AstraZeneca-Impfung und Thrombosen.

Noch vor einer Woche hatte sich EMA-Chefin Emer Cooke gegen Einschränkungen bei der Anwendung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca, wie Deutschland sind handhabt, ausgesprochen: "Nach dem jetzigen wissenschaftlichen Stand gibt es keine Belege, die dafür sprechen, die Verwendung dieses Impfstoffs in irgendeiner Bevölkerungsgruppe zu beschränken", sagte Cooke.

"Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt", sagte der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, mit Blick auf die Thrombosen nach AstraZeneca-Impfungen in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung "Il Messaggero".

Wie das Astrazeneca-Vakzin in wenigen Fällen Blutgerinnsel bei Geimpften auslöst, ist nach Cavaleris Angaben jedoch noch nicht klar. Nach dem Auftreten von seltenen Sinusvenenthrombosen bei einigen Geimpften, gefährliche Blutgerinnseln im Gehirn, steht jetzt offenbar fest: Es besteht ein Zusammenhang zwischen den Impfstoff des schwedisch-britischen Unternehmens und den schweren Thrombose-Fällen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Kanada, schränkten den Einsatz des Vakzins bereits ein. In Österreich hatte das Nationale Impfgremium vergangene Woche die Weiterführung des Impfprogramms mit Astrazeneca empfohlen. Zuvor hatte es einen Medienbericht gegeben, wonach die Behörde erwägt, das Präparat nicht mehr für unter 30-Jährige zu empfehlen. Wir wissen aber noch nicht genau, wie diese Reaktion hervorgerufen wird."Die Fälle seien extrem selten und der Nutzen der Impfung überwiege aus seiner Sicht weiterhin dem Risiko".

Warum gibt es in Deutschland viel mehr Fälle?

Etwa drei Millionen Menschen hatten das Mittel bis dahin verabreicht bekommen.

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