In Deutschland impfen ab heute auch Hausärzte

Das Impftempo soll gesteigert werden

Begonnen haben die ersten Hausarzt-Praxen vergangenen Mittwoch. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Zu Beginn erwarten die Praxen jedoch nur knapp 20 Impfdosen pro Woche.

Ministerpräsident Söder hatte letzte Woche gefordert, dass die Hausärzte bei den Corona-Impfungen von der vorgesehenen Reihenfolge abweichen dürfen. Das sind rein rechnerisch gut 26 Dosen pro Praxis. Von Mitte April an sollen sie deutlich mehr Impfstoff bekommen, dann auch von verschiedenen Herstellern. Das wären erstmals mehr als für die Impfzentren.

Die Haus- und Fachärzte organisieren die Impftermine für ihre Praxen selbst. So sei es leichter einzuschätzen, ob der Impfstoff auch an unter 60-Jährige verimpft werden könne.

Jetzt könnten die Corona-Impfungen in Unterfranken Fahrt aufnehmen. Dennoch will er seinen Kollegen nicht pauschal empfehlen, die Vorgabe der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu umgehen.

Damit gerät nun auch der nächste Schritt der Impfkampagne verstärkt in den Blick. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) fordert von der Bundesregierung, die geplanten Impfungen in den Betrieben rasch voranzutreiben, wie Verbandsdirektor Florian Reuther der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Ende März gesagt, Betriebsärzte sollten erst nach Hausärzten in die Impfkampagne einsteigen. Er forderte die Bundesregierung auf, jetzt die nötigen Organisationsfragen zu lösen - "und nicht erst dann, wenn sich die Impfstoffe auf dem Hof stapeln". "Noch ist es zu knapp", sagte er über den verfügbaren Impfstoff. Er finde es schwierig, jüngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die Älteren noch nicht geschützt seien.

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