Fox News trennt sich nach Sex-Vorwürfen von Star-Moderator O'Reilly

Bill O'Reilly hat ein Buch über den Tod von Jesus geschrieben

Washington - Der konservativ geprägte US-Sender Fox News hat sich nach Berichten über sexuelle Übergriffe von seinem Kult-Moderator Bill O'Reilly getrennt. Das berichten US-Medien übereinstimmend.

Das Schweigegeld ist dabei offenbar vom Sender gezahlt worden, wie die "New York Times" aufdeckte. Zahlreiche Konzerne wie Mercedes-Benz, BMW, Toyota und Hyundai setzten ihre Aufträge für Werbespots in der Sendung "The O'Reilly Factor" aus - zur besten Sendezeit.

Bill O'Reilly gilt als Freund des US-Präsidenten Donald Trump (70).

Nach einer "gründlichen und sorgfältigen Prüfung der Anschuldigungen" habe sich der Sender mit O'Reilly geeinigt, dass dieser seine Arbeit bei Fox News nicht fortsetzen werde, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im Gegenzug mussten sich die Frauen laut Zeitung verpflichten, die Vorwürfe nicht öffentlich zu machen und keine Klagen einzureichen. Es handle sich bei ihnen um Frauen, die entweder für O'Reillys Show arbeiteten oder dort regelmäßig zu Gast waren, hieß es in dem Bericht. Er vermutet eine Verschwörung gegen sich, als Prominenter ziehe er Klagen von Personen an, die Geld von ihm wollten, um negative Berichterstattung zu vermeiden.

Fox musste sich im vergangenen Jahr schon vom seinem Chef Roger Ailes (76) trennen, nachdem auch gegen ihn Sex-Vorwürfe erhoben worden waren.

Das wird Donald Trump nicht gefallen! "Ich glaube nicht, dass Bill irgendetwas falsch gemacht hat", fügte Trump hinzu.

Denn kein anderes Gefährt darf es sein, das Präsident Trump bei seinem ersten Staatsbesuch in London in Richtung Buckingham Palace fährt. Doch das stellt die britischen Behörden vor ein monströses Sicherheitsproblem: So ist es ...

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