ARD-Deutschlandtrend: SPD sackt deutlich ab, CDU legt zu

Der SPD-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende Martin Schulz Die Partei verliert in einer aktuellen Umfrage einen Punkt und kommt nur noch auf 27 Prozent

Neuer Dämpfer für den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz: Vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sind die Sozialdemokraten in der Wählergunst auf Bundesebene weiter abgesackt. Mitte April hatten sich 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz ausgesprochen, Ende März waren es noch 45 Prozent für Schulz und 36 Prozent für Merkel gewesen. Die Union legte um drei Punkte im Vergleich zum letzten "Deutschlandtrend" von Mitte April zu und erreichte 37 Prozent.

Die Grünen verharren nach Umfrage von Infratest dimap bei 8 Prozent, ebenso die Linke bei 7 Prozent. Die FDP kommt auf 8 Prozent (+2) und die AfD auf 10 Prozent (-1).

Große Veränderungen zeigen sich bei der Frage, welche Partei die nächste Bundesregierung führen sollte. 47 Prozent wünschten sich eine unionsgeführte Regierung, das waren acht Punkte mehr als im Februar. Nur noch 36 Prozent sind der Auffassung, dass die nächste Bundesregierung von der SPD geführt werden sollte (minus 14 Prozentpunkte).

Unter den kleinen Parteien kann die FDP zulegen: Sie erreicht in der Sonntagsfrage 8 Prozent (+2). 72 Prozent äußern die Ansicht, dass Merkels Politik für eine gute wirtschaftliche Lage sorge.

Das ist ein sattes Plus von acht Prozentpunkten im Vergleich zu Anfang Februar.

69 Prozent sagen, Merkel sorge dafür, dass es den Bürgern in einer unruhigen Welt gut gehe. Schulz erreichte einen Zufriedenheitswert von 42 Prozent, sechs Punkte weniger als im Januar.

Mit Blick auf Schulz sagten 66 Prozent, dass ihnen nicht klar sei, welche Politik er umsetzen wolle. 56 Prozent der Bürger finden aber auch, dass es mit Schulz wieder sichtbare Unterschiede zwischen SPD und CDU gibt. Merkel rangiert aktuell - mit leicht positiver Tendenz - bei 63 Prozent (+1 im Vergleich zum April).

Auch das Vertrauen in die Bundeswehr ist geringer geworden. Er liegt damit dreizehn Prozentpunkte hinter Merkel (zehn Prozent der Befragten würden - spontan gefragt - weder für Merkel, noch für Schulz stimmen). 35 Prozent sind der Meinung, rechtsradikales Gedankengut sei in der Bundeswehr stärker verbreitet als in der übrigen Gesellschaft.

Related:

Comments

Latest news

Katastrophenalarm in Bayreuth nach Brand in Diskothek
Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienste und Polizei befanden sich am Abend im Großeinsatz. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens mehrere hunderttausend Euro.

Bayreuth: Brand in Diskothek - Katastrophenalarm ausgelöst
Rund 380 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen liege aber keine akute Gesundheitsgefährdung durch den Rauch vor.

Merkel gegen Wiedereinführung der Wehrpflicht
Er selbst habe nicht den Eindruck, dass die Bundeswehr als Organisation rechtsradikale Tendenzen pflegt. Hintergrund ist der Fall eines mutmaßlich rechtsextremen Oberleutnants, der unter Terrorverdacht steht.

Nach fünf Monaten Bahn-Konkurrent Locomore ist insolvent
Weiter heißt es in der Mitteilung: "Leider konnten wir aktuell nicht alle unser Verbindlichkeiten bedienen". Im Frühjahr 2018 wollte Locomore "mit einem zweiten Zug Berlin , Dortmund, Düsseldorf und Köln verbinden".

Amazon Prime Video kommt früher auf Apple TV: "Vorstellung auf WWDC"
Allerdings wird auch eine kleine Einschränkung aufgeführt, denn möglicherweise wird die Rückkehr auch etwas später vollzogen. Amazon-Chef Jeff Bezos, der als einer der härtesten Verhandler der Welt gilt, dürften die Konditionen nicht gefallen haben.

Other news