Festnetz: Telekom wächst stark in Deutschland

Legt die neuen Geschäftszahlenvor:Tim Höttges

Im Tagesgeschäft lief es dagegen wegen des Booms bei der US-Tochter T-Mobile US weiter rund, aber auch in Deutschland ging es aufwärts. Nach Angaben von Höttges hat der Konzern inklusive der in diesem Jahr erwarteten Investitionen in den vergangenen fünf Jahren über 40 Milliarden US-Dollar in Netze und Mobilfunkfrequenzen in den USA gesteckt. Auf dem US-Markt rechnet Telekom-Chef Tim Höttges nach dem Ende der jüngsten Frequenzauktion nun mit einer heißen Phase von Fusionsgesprächen - auch rund um die eigene Tochter T-Mobile US.

Bei T-Mobile habe der Bonner Konzern mit den jetzt ersteigerten weiteren Mobilfunkfrequenzen die Möglichkeiten des Wachstums zusätzlich verbessert, so Höttges in einer Telefonkonferenz zu den am Donnerstag vorgelegten Quartalszahlen des Konzerns. Damit werden die Fragen nach der künftigen Strategie der Bonner für ihr Geschäft jenseits des Atlantiks immer lauter.

Im Vorjahreszeitraum hatte die steigende Bewertung des Pakets noch für einen positiven Effekt von 2,5 Milliarden Euro gesorgt. Außerdem schlug eine Sonderbelastung durch den Kursverfall der BT-Aktien zu Buche. Derzeit kämpft BT mit einem Bilanzskandal in Italien.

Zuletzt hatte die Telekom in den USA Mobilfunkspektren für knapp 8 Milliarden US-Dollar erworben - und ihr von Höttges im März so genanntes "King Maker Asset" auf dem "besten Kommunikationsmarkt der Welt" weiter gestärkt. Die Telekom war vor einem Jahr über ein Tauschgeschäft an die BT-Beteiligung gekommen. Es ging um gut 22 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 7,5 Prozent auf 5,55 Milliarden Euro. Hinter Verizon und AT&T bleibt T-Mobile US weiterhin landesweit der drittgrößte Anbieter. Es sei zwar sogar "wahrscheinlich, dass es zu Diskussionen verschiedenster möglicher strategischer Kombinationen der Unternehmen unserer Branche kommt", so Höttges. "Das schließt unser Unternehmen, die T-Mobile US, mit ein".

In den USA gibt es unter Experten nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und Neubesetzungen an der Spitze der Telekom-Aufsichtsbehörden die Erwartung, dass sich der Markt neu sortiert.

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