Leichte Entwarnung bei Kerber - Kein Risiko vor French Open

Schmerzen

Angelique Kerber ist beim Tennis-Turnier in Madrid im Achtelfinale von einer Verletzung gestoppt worden. In der Pressekonferenz hatte sich Kerber zwar wieder im Griff. "Ich habe nie meinen Rhythmus gefunden", bekannte Kerber, "habe den Ball und mein Spiel irgendwie nicht gefühlt". Sie waren anders als in den Matches zuvor: Es war windig und kühler. "Aber das soll keine Entschuldigung sein", sagte die sichtlich niedergeschlagene Weltranglistenzweite nach dem 3:6, 0:5 gegen Eugenie Bouchard (Kanada).

Wegen einer Zerrung im linken hinteren Oberschenkel hatte Kerber das einseitige Match nach 57 Minuten aufgeben müssen. Sie ließ die Physiotherapeutin zwar auf den Court rufen, winkte aber schon bald darauf mit Tränen in den Augen ab.

Am Tag danach gab ihr Management zumindest etwas Entwarnung. "Die Schmerzen sind muskulär bedingt". "Wir werden in den nächsten Tagen sehen, wie sie auf die physiotherapeutischen Maßnahmen anspricht". Im Hinblick auf die French Open (ab 28. Mai) werde man kein Risiko eingehen. Insofern sei auch noch ungewiss, ob Kerber in der kommenden Woche beim Turnier in Rom an den Start gehen wird.

Es passt in dieses bislang so kuriose Jahr des zweimaligen Grand-Slam-Champions, dass Kerber trotz des nächsten Rückschlages in der am Montag erscheinenden Weltrangliste wieder die Nummer eins sein wird. "Daran denke ich gerade überhaupt nicht", sagte die Kielerin in Madrid, als jemand sie auf den Fakt ansprach, dass sie am Montag die schwanger pausierende Serena Williams wieder vom Thron verdrängen wird.

Bei widrigen Wetterbedingungen mit starkem Wind hatte Kerber zuvor eine enttäuschende Leistung gezeigt und große Probleme mit ihrem Aufschlag gehabt.

Für Kerber und Bouchard war es das erste Duell seit den Olympischen Spielen in Rio, als die Deutsche in der zweiten Runde in zwei Sätzen gewonnen hatte.

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