Migros reorganisiert das Modegeschäft und baut Stellen ab

Unia fordert Arbeitsplatzgarantie bei Globus-Gruppe

Migros legt die Modeketten Globus, Herren Globus und Schild zusammen. Der starke Franken, der Einkaufstourismus und die wachsende Konkurrenz durch internationale Unternehmen und habe den Schweizer Textilmarkt von 11 auf 8,5 Milliarden Franken schrumpfen lassen. Mit der Neuausrichtung will die Migros auch das Sortiment überarbeiten.

Das hat jetzt Folgen. Weil Globus klar die stärkste Marke sei, habe man sich entschieden, die beiden anderen Marken unter der Dachmarke Globus weiterzuführen.

In Zukunft werden somit nicht mehr drei Marken bewirtschaftet, sondern nur noch eine.

Globus-Verwaltungsratspräsident Beat Zahnd - gleichzeitig Leiter des Departementes Handel im Migros-Genossenschafts-Bund - ergänzt: "Wir antizipieren das sich verändernde Konsumverhalten und bauen mit Globus eine neue Einkaufswelt, in der Offline und Online untrennbar miteinander verknüpft sind". Sollte es dennoch zu Entlassungen kommen, werde es für die Betroffenen ein Sozialplan erstellt.

Und schliesslich erreicht die Migros mit der Zusammenlegung eine fast lückenlose Präsenz mit der Marke Globus in der Schweiz.

Mit der Konzentration auf einen Namen kann die Migros aber auch sparen.

Die weitergeführten Filialen werden nicht reine Modehäuser bleiben: "Wir möchten etwa 30 Prozent der Fläche für Sortimente wie Parfümerie oder Accessoires nutzen", sagte Globus-Chef Thomas Herbert.

Zudem nannte Herbert Schlagworte, wie sie die Warenhauschefs derzeit inflationär verwenden. Das ist auch wichtig für den Online-Kanal, der deutlich ausgebaut werden soll. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, soll das Filialnetz ab Frühjahr 2018 neu gestaltet werden und noch zwei Formate umfassen: Auf der einen Seite die Warenhäuser, deren Zahl verglichen mit dem Status quo (13 Einheiten) durch die Schaffung auch kleinerer Läden eine deutliche Ausweitung erfahren wird; auf der anderen Seite die Fachgeschäfte, deren Schwergewicht der Textilhandel bilden dürfte.

Es werde dabei sowohl zu Schliessungen wie zu Neueröffnungen kommen, sagte Herbert. Zum Stellenbestand in den Filialen erklärte er: "Wir gehen davon aus, dass insgesamt wenige Stellen verloren gehen".

Der Migros-Konzern richtet sein Modegeschäft neu aus. In den nächsten fünf Jahren will sie alle Standorte anschauen und entscheiden, welche sie weiterbetreiben wird. Mit der Reorganisation soll nun unter anderem erreicht werden, dass Schild vom mittleren Bereich in die höherwertige Globus-Welt gehievt wird.

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