Neuer Ebola-Fall in DR Kongo

Eine mikroskopische Aufnahme des Ebola-Virus

In der Demokratischen Republik Kongo gibt es den Gesundheitsbehörden zufolge einen neuen Ebola-Fall. Die Erkrankung sei durch einen Labortest bestätigt worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ist der Patient bereits gestorben.

Die gefürchtete Krankheit Ebola ist im Kongo erneut ausgebrochen.

"Es ist eine sehr abgelegene, bewaldete Region", sagte Eric Kabambi, der Pressesprecher der WHO im Kongo. Der Erreger gehört zu den gefährlichsten der Welt und kann hämorrhagisches - also mit starken Blutungen verbundenes - Fieber auslösen. In der DR Kongo kommt es immer wieder zu kleineren Ebola-Epidemien. Bei der bisher größten Ebola-Epidemie starben in den westafrikanischen Staaten Liberia, Guinea und Sierra Leone in den Jahren 2014 bis 2015 mehr als 11.000 Menschen, mehr als 28.000 infizierten sich. Betroffen waren mehrere Länder in Westafrika, allerdings gab es auch mehrere Fälle in anderen Ländern, etwa in den USA und in Spanien. Die ersten Teams aus Epidemiologen, Biologen und weiteren Experten sollen den schwer erreichbaren Ort des Ausbruchs noch am Wochenende erreichen. Bei der letzten Ebola-Epidemie im Kongo im Herbst 2014 erlagen der Krankheit der WHO zufolge 35 Menschen.

Der kongolesische Gesundheitsminister Oly Ilunga Kalenga forderte die Menschen auf, nicht in Panik zu verfallen.

Hepatitis C: Von einer Infektion mit Hepatitis C bemerkt der Betroffene zunächst nichts. "Das ist die achte Ebola-Epidemie im Kongo, sie wird die Bevölkerung nicht erschüttern", erklärte er. Ein Impfstoff wird derzeit noch getestet.

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