Trump empfängt russischen Aussenminister Lawrow im Weissen Haus

Der russische Außenminister Sergej Lawrow und der US-Außenminister Rex Tillerson  trafen sich bereits im April zu Gesprächen im Kreml in Moskau. Quelle dpa

Nachdem der russische Außenminister Sergei Lawrow mit seinem amerikanischen Kollegen Rex Tillerson die Lage in Syrien und der Ukraine erörtert hat, wird er sich nun auch mit dem US-Präsidenten persönlich treffen. Er ist das bisher ranghöchste russische Regierungsmitglied, den Trump trifft. Hingegen empfing Trump am Mittwoch Lawrow zu einem Gespräch im Weißen Haus.

Der Besuch fällt allerdings in eine unruhige Zeit: Seit Wochen wird Trump von möglichen illegalen Kontakten seines Wahlkampfteams nach Russland verfolgt.

Doch wusste Lawrow wirklich nichts davon?

Es handelte sich um Lawrows ersten Besuch in Washington seit vier Jahren. Für ihn ist die Begegnung "sehr, sehr gut verlaufen".

Außerdem ist auf den Fotos der russische US-Botschafter Sergej Kisljak zu sehen, der in die Russland-Affäre verwickelt gewesen sein soll.

Putin und Trump werden zum ersten Mal Anfang Juli beim G20-Gipfel in Hamburg zusammenkommen.

Mit dieser Geste zeigt Donald Trump, dass er offen für weitere Annhäherungen zwischen Washington und Moskau ist. Seit seinem Amtsantritt haben sich die Spannungen zwischen beiden Ländern allerdings weiter verschärft. Präsident Donald Trump hat gerade FBI-Chef James Comey gefeuert, der wegen der möglichen Verbindungen von Trumps Mitarbeitern zu Russland ermittelte. Nach einem mutmaßlich von syrischen Regierungstruppen verübten Giftgasangriff hatte Trump im April einen syrischen Luftwaffenstützpunkt angreifen lassen. Es gab drei Telefonate, die Lawrow als "sehr inhaltsvoll, sehr konkret und frei von jeder Künstlichkeit" bezeichnete. Moskau ist im syrischen Bürgerkrieg mit Machthaber Bashar al-Assad verbündet. "Wir sind nicht von den Russen darüber informiert worden, dass deren offizieller Fotograf zwei Hüte aufhatte und die Fotos über die staatliche Nachrichtenagentur veröffentlichen würde", sagte ein US-Offizieller der "Washington Post". Russland hat alle Vorwürfe einer Einmischung in den US-Wahlkampf zurückgewiesen.

So erwägen die USA die vorübergehende Verlegung eines Patriot-Raketenabwehrsystems ins Baltikum, wie US-Militärvertreter sagten.

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