Wirtschaft | Schwache Uhrennachfrage: Richemont mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Richemont leidet wie andere Luxusgüterkonzerne unter der Uhrenkrise. Im Geschäftsjahr 2016 brach der Gewinneinbruch um die Hälfte ein

Sowohl der Umsatz wie der Gewinn reduzierten sich.

Dennoch verzeichnete Richemont vor allem in China, aber auch in Südkorea und Großbritannien gute Geschäfte.

Der auf Uhren und Schmuck spezialisierte Luxuskonzern Richemont hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Umsatz und Gewinn gemacht.

Unter dem Strich - also nach Steuer- und Zinszahlungen - sackte der Gewinn gar um 46 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro ab. Zum Konzern gehören Marken wie die Uhrenhersteller Cartier, Piaget und Lange & Söhne sowie der Schreibgeräteklassiker Montblanc und die Leder- und Tabakfirma Dunhill. Das Ergebnis sah zwar vor allem wegen eines aufgeblähten Gewinns im Vorjahr durch Sondereinflüsse so schlecht aus. Damals hatte einen Fusion dem Unternehmen einen Buchgewinn von 539 Millionen Euro eingebracht. Er meldete allerdings gerade bei den Ausfuhren nach 20 Monaten mit rückläufigen Exportzahlen - teils im zweistelligen Bereich - einen ersten Lichtblick: Im März stiegen die Exporte um 7,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken (1,5 Mrd Euro) im Vergleich zum März 2016. Gleichzeitig kündigt Richemont in einer weiteren Mitteilung ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Die geopolitische Lage sowie das Marktumfeld dürften auch in Zukunft von Volatilität und Unsicherheiten bestimmt sein, mahnte er. Bis 2020 sollen insgesamt 10 Millionen Aktien, was 1,7 Prozent des Aktienkapitals entspricht, zurückgekauft werden. Die Position des Unternehmens und die Konzentration auf nachhaltiges Wachstum eröffne jedoch der Gruppe langfristig exzellente Wachstumsaussichten.

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