Formel 1: Hamilton siegt in Spanien vor Vettel

Sebastian Vettel

An der Spitze gab es damit wieder einmal nur noch das Duell Vettel gegen Hamilton.

In einem dramatischen und von der Reifenstrategie geprägten Rennen beim Großen Preis von Spanien zog der Ferrari-Pilot aus Heppenheim gegen den siegreichen Mercedes-Star aus England knapp den Kürzeren. Die beiden berührten sich sogar kurz, doch alles blieb fair, und so behielt der Deutsche die Führung.

Für das Hinwiler Sauber-Team endete das Rennen sehr erfreulich.

Das heiße Rennen von Barcelona. Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo schaffte es als Dritter noch auf das Podium. Um gerade einmal 51 Tausendstelsekunden hatte Vettel wegen eines Verbremsers in der Qualifikation noch Startplatz eins verpasst.

Der Ferrari-Star musste sich nach einem Chaosstart in Spanien seinem englischen Titelrivalen mit gerade einmal knapp 3,5 Sekunden Rückstand geschlagen geben.

Sechs Runden lang konnte Vettel seinen Rivalen trotz schlechterer Reifen hinter sich halten, doch dann kam Hamilton "wie ein D-Zug" angefahren und überholte. Und Vettel steckte erstmal hinter dem Sotschi-Sieger fest.

"Lewis, versuch die Lücke zu Vettel zu schließen", wies die Mercedes-Box ihren Topfahrer an. Und am Ende gab es keine Zweifel: Die beiden mit Abstand besten Piloten des Feldes hatten dieses Wochenende dominiert. Mercedes holte den dreimaligen Weltmeister Hamilton sieben Umläufe später rein. Während des Rennens hatte Hamilton diesem via Boxenfunk noch ein "gefährliches" Manöver vorgeworfen. "Ich kann nicht glauben, wie schnell du da warst", sagte Vettel anschließend zu seinem Kontrahenten. Vettel kam wenig später in die Box, musste die härteren Mediumpneus bekommen und fuhr Rad an Rad mit Hamilton zurück auf die Strecke. Der Worndorfer Pascal Wehrlein fuhr im Sauber ein beherztes Rennen und erreichte trotz einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe mit Rang acht sein bestes Karriere-Ergebnis. Sein Teamkollege und Vorjahressieger Max Verstappen schied nach einer Startkollision früh aus.

Für Vettel und Ferrari geht die Strategie nicht ganz auf. Esteban Ocon (Frankreich) Force India 6. Nico Hülkenberg (GER), Renault. 7. So profitierte Carlos Sainz im Toro Rosso-Renault, der 1,140 Sekunden hinter Wehrlein die Ziellinie passiert hatte. Daniil Kwjat (Russland) Toro Rosso 10. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari. Marcus Ericsson (Schweden) Sauber 12. Fernando Alonso (ESP), McLaren-Honda. 13. Felipe Massa (Brasilien) Williams 14. Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. 15. Jolyon Palmer (Großbritannien) Renault 16. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:35:56,497 (192,056 km/h). 2. Dahinter lauert der Finne Valtteri Bottas (Mercedes). 4 Räikkönen 0,290. 5 Verstappen 0,557. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull 37 6. Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault (1./5): Aufhängung nach Berührung mit Räikkönen. Sergio Perez (Mexiko) Force India 34 8. Ocon 19. 9. Massa 18. 10. 12 Sainz. 13 Hülkenberg. Magnussen 4. 15. Kwjat 4.

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