Champions League Real Madrid trotz Niederlage bei Atletico im Finale

Titelverteidiger Real Madrid steht wie 2016 im Finale der UEFA Champions League.

Für Atlético gleicht das Dauer-Duell mit dem Stadtrivalen Real in der Königsklasse einem Fluch: Viermal trafen beide Teams in den vergangenen vier Jahren in der Champions League aufeinander, viermal setzte sich Real Madrid durch und auch in diesem Jahr spricht alles für einen erneuten Sieg der "Königlichen": Das Hinspiel entschied Real mit einem deutlichen 3:0 für sich.

Nach Hin- und Rückspiel gegen Atletico zog Real Madrid am Mittwochabend ins Finale der Champions League ein.

DAS STADION: Im Vicente Calderón ist Atlético eine Macht. Entsprechend ausgelassen feierten die Spieler von Real Madrid das Weiterkommen gegen Atlético - zunächst im Regen nach dem Spiel auf dem Platz, anschließend in der Kabine. Atlético muste nun nicht mehr so drängen (ein derartiges Sprint- und Laufpensum wäre über 90 Minuten auch nicht durchzuhalten gewesen), konnte nun selbst, da es nur noch ein Tor brauchte, geduldiger agieren. Saúl Ñíguez belohnte die Gastgeber per Kopf für die furiose Anfangsphase mit dem 1:0. In der 12. Minute war der Keeper erstmals geschlagen - nach einem Corner von Koke berührte Navas den Kopfball von Saul noch mit den Fingern, konnte den Rückstand jedoch nicht verhindern. "Jedes Spiel gegen Atlético ist schwierig, weil sie ein tolles Team sind, aber wir wissen, wie man sie schlägt".

Die jubelnden Atlético-Fans hatten sich gerade erst wieder hingesetzt, als Fernando Torres im Sechzehner von Raphaël Varane zu Fall gebracht wurde.

"Eine magische Bewegung hat unseren Traum zerstört", sagte Gabi später.

Diese Tatsache zeigt, dass der Franzose dem Braten trotz des 3:0-Erfolgs vor einer Woche im Santiago Bernabeu noch nicht ganz zu trauen scheint.

Ruhig wurde es allerdings nicht - harte Zweikämpfe und Fouls prägten die Partie. Das 1:2 hatte Karim Benzema mit einem sensationellen Dribbling auf engstem Raum an der Grundlinie gegen drei Gegenspieler brillant eingeleitet.

Der Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane gab der Treffer dagegen zusätzliche Sicherheit. Für Ruhe aus der Sicht der "Königlichen" sorgte erst Isco mit seinem Tor in der 42. Minute. Er dachte: Wenn wir hier schon zu dritt sind, dann müssen wir auch den Eckball verhindern und so legte sich Benzema den Ball genau auf der Torauslinie entlang vor, drehte sich noch ein bisschen und ließ die drei eisenharten Verteidiger stehen wie Wackeldackel. Zuerst fand Yannick Carrasco in Navas seinen Meister, beim darauffolgenden Kopfball von Kavin Gameiro war der Real-Goalie ebenso auf dem Posten wie bei einem Schuss von Griezmann (71.). Um gegen Reals Toni Kroos auflaufen zu können, muss Sami Khedira allerdings rechtzeitig fit werden.

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