Formel 1: Vettel und Ferrari auch im dritten Training vorn

Wieder einmal der Schnellste Lewis Hamilton sichert sich in Barcelona die Pole Position

Vettel verwies wie schon am Freitag seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen auf den zweiten Rang, der Finne hatte mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand. Hamilton war der Frust über Platz vier im Qualifying anzusehen.

Der Finne Valtteri Bottas hat am Sonntag den ersten Grand-Prix-Sieg seiner Formel-1-Karriere eingefahren. Im WM-Klassement liegt Vettel sieben Punkte vor Hamilton, 30 vor Bottas und 34 vor Räikkönen. Später fielen noch Daniel Ricciardo, Romain Grosjean und Joylon Palmer aus. Die Diskussion, ob Bottas die Nummer zwei hinter Lewis Hamilton ist, dürfte damit hinfällig sein.

Nico Hülkenberg (Emmerich) landete im Renault auf dem achten Platz.

Hatte Mercedes, das bisher in Russland seit der Sotschi-Premiere 2014 mit drei Poles und drei Siegen alles abräumte, im Training also doch nur geblufft? Der zweifache Ex-Weltmeister schaffte es im inferioren McLaren-Honda nicht einmal an den Start, sondern blieb bereits in der Aufwärmrunde liegen.

Bottas erwischte einen Raketenstart und schnappte sich die beiden Ferrari-Piloten, die von den Startplätzen eins und zwei ins Rennen gegangen waren, während Hamilton nicht an Räikkönen vorbeikam.

Doch Bottas machte den Ferrari-Vorteil mit einem Traumstart zunichte.

Der Ferrari wirke in Bezug auf das Reifenmanagement "beständiger" als der Silberpfeil, sagte Wolff außerdem: "Dabei ist es offenbar egal, ob es wie in Bahrain heißer oder wie hier in Sotschi kühler ist". Dann wurde er jedoch eingebremst vom virtuellen Safety-Car nach einem Crash zwischen Stoffel Vandoorne und Felipe Massa. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes +36,320 5. Hinzu kamen Überhitzungsprobleme der Antriebseinheit und Probleme mit einem immer wieder aussetzenden Zylinder - "so dass ich eigentlich nie richtig ins Rennen eingreifen konnte". Über Funk versuchte der Kommandostand ihn zu beruhigen. Auf die Frage, ob er weiter mit einem wechselnden teaminternen Sieger und so mit einer ähnlichen Situation wie in den vergangenen Jahren zwischen Hamilton und Rosberg rechnen würde, reagierte der Österreicher gelassen: Erstens habe Hamilton diesmal ungewöhnliche Probleme gehabt und zweitens sei das Verhältnis zwischen den beiden ja doch ganz anders. Dies erklärt, warum der Brite mit dem Trio vor sich nicht mithalten kann. Valtteri Bottas (Fin) Mercedes 63, 4. Bottas kam in der 27. von 52 Runden als Erster an die Box. Nach vier Runden endlich ging es richtig los, schnell setzte sich Bottas wieder komfortabel ab. Die Longruns am Freitag waren zwischen Vettel und Bottas ziemlich ausgeglichen.

Bottas wollte auf der Fahrt zu seinem zwölften und bisher wichtigsten Podiumsplatz seit seinem Formel-1-Einstieg 2013 in den Schlussrunden nicht gestört werden, die volle Konzentration auf perfekte Runden legen.

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