Fußball: Ingolstadt steigt ab - "War absolut verhinderbar"

Erwartet gegen Ingolstadt ein hart umkämpftes Spiel Freiburgs Trainer Christian Streich

Freiburg. Der FC Ingolstadt spielt wieder gut, hat viele Chancen, aber macht beim 1:1 gegen Freiburg nur ein Tor und steigt ab.

Der FC Ingolstadt ist abgestiegen.

Zum 1:1-Ausgleich (43.) war Ingolstadt mit großer spielerischer Leichtigkeit gekommen: Marcel Tisserand marschierte ungehindert durch die Freiburger Deckung, die so lebhaft reagierte, als sei das Spiel gerade unterbrochen worden. Weil der Hamburger SV auf Schalke in der Nachspielzeit noch ausgeglichen hatte, genügte das eigene 1:1 beim Sport-Club nicht, um die Hoffnungen noch bis zum finalen Spieltag am Leben zu erhalten - nach zwei Jahren ist das Abenteuer Bundesliga für den FCI erst einmal vorbei.

Der FC Augsburg konnte gegen Vizemeister Borussia Dortmund einen Achtungserfolg erspielen. Dortmund ist als Dritter vor dem letzten Spieltag wieder punktgleich mit Hoffenheim.

Nationalstürmer Mario Gomez freut sich über seinen Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. In einer schwachen Partie traf der Angreifer in der 58.'.

"Der Abstieg war absolut vermeidbar", sagte Matip auch deshalb, vor allem aber wegen des indiskutablen Saisonauftakts.

Milos Jojic brachte den 1. FC Köln in Führung.

Ihre Alptraum-Saison konnten die Leverkusener auch nicht durch einen Sieg im Rhein-Derby schönen. Stefan Kießling (60.) und Joker Joel Pohjanpalo (71.) retteten immerhin noch das Remis für Bayer und versetzten den Europapokal-Träumen des Erzrivalen einen Dämpfer. In der Hinrunde war es deutlich: 3:0 besiegte der FCB den größten Verfolger RB Leipzig. Freiburg steht vor dem abschließenden Saisonspiel gegen den deutschen Meister FC Bayern München auf Rang sechs und hat weiter gute Chancen auf die Europa League. Die Leipziger schienen nach Toren von Sabitzer (2.'), Werner (29.', Foulelfmeter/65.') und Poulsen (47.') schon der Sieger zu sein. Nachdem die erste Spielzeit im Oberhaus überhaupt unter dem heutigen Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl ohne Abstiegssorgen verlief, hatten die Oberbayern in diesem Jahr von Beginn an Probleme. Gegen die bereits abgestiegenen Darmstädter reichten die Tore von Kalou (14.') und Torunarigha (28.').

Kollektiver Jubel der TSG-Profis nach dem 5:0 gegen den SV Werder Bremen. Adam Szalai (7.), Andrej Kramaric (11./49.), Steven Zuber (40.) und Ermin Bicakcic (52.) wahrten mit ihren Treffern die Chance der Kraichgauer auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Für Bremer Ergebniskosmetik sorgten Gebre Selassie (59.'), Bargfrede (86.') und Bauer (90.+1.').

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