Fußball: Real folgt Juve ins Königsklassen-Finale

Atletico musste sich gegen Eibar zuhause jedoch ziemlich mühen, um zu drei Punkten zu kommen.

Antoine Griezmann trift per Strafstoß für Atlético. Real Madrid trifft im Finale am 3. Juni auf Juventus Turin. Isco traf in der letzten Europapokalpartie im Stadion Vicente Calderón für Real (42. Minute).

Madrid - Das Finale der Fußball-Champions-League lautet Real Madrid gegen Juventus Turin. Im vergangenen Jahr und 2014 verlor der Club im Finale gegen die Königlichen, 2015 war im Viertelfinale Schluss. Ganz hatte es danach ausgesehen, als brächte die Devise, die Coach Diego Simeone seiner Mannschaft mitgegeben hatte, Erfolg: Zu Beginn den Gegner mit grösstmöglichem Einsatz zu attackieren versuchen, die überlegene Körperlichkeit und die grosse Zweikampfhärte auszuspielen - und darauf zu setzen, dass Real bei aller Qualität der Innenverteidiger doch anfällig ist, weil sowohl Sergio Ramos als auch Raphael Varane immer wieder ein Lapsus unterläuft. Und seine Spieler schienen an die Aufholjagd im eigenen Stadion, das nach dem Sommer abgerissen wird, zu glauben. Deutlich entschlossener präsentierte sich im weiteren Verlauf aber der Gastgeber, der sich zwischen der zwölften und 16. Minute mit einem Doppelschlag für die Mühen belohnte: Nach einer Ecke gewann Saúl Ñíguez das Luftduell gegen Cristiano Ronaldo und köpfte zum 1:0 ein. Real ist vor allem rund um die 60. Minute sowie gegen Ende des Spiels torgefährlich, auch dann fallen durchschnittlich bis zu 0,65 Tore. Erst köpfte Niguez die Hausherren in Front und nach einem Foul an Fernando Torres verwandelte Griezmann den fälligen Elfmeter zum 2:0. "Die erste Halbzeit war phantastisch, das war magisch", sagte Atlético-Kapitän Gabi.

Vorausgegangen war dabei eine "barbarische Einzelaktion" ("AS") von Karim Benzema, der drei Gegenspieler austanzte und auf Kroos ablegte.

Der Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane gab der Treffer dagegen zusätzliche Sicherheit.

Wie in den bisherigen Halbfinal-Partien wird Sky erst ab 20.15 Uhr mit seiner Übertragung beginnen, diesmal sind Moderator Sebastian Hellmann und Experte Lothar Matthäus im Einsatz, kommentieren wird das Spielgeschehen ab 20.45 Uhr Wolff Fuss. Der Zweite der Primera División ließ den Ball gut laufen. Gameiro), Griezmann, Carrasco (56. Den Schuss des deutschen Weltmeisters konnte Keeper Jan Oblak zwar noch stark parieren, beim Abstauber von Isco war er aber chancenlos. Um gegen Reals Toni Kroos auflaufen zu können, muss Sami Khedira allerdings rechtzeitig fit werden.

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