Krawalle von Dresdner Fans in Karlsruhe: DFB ermittelt

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Der Aufmarsch der Fans von Dynamo Dresden in militärischen Uniformen beim Auswärtsspiel am Sonntag in Karlsruhe wird für den Zweitligisten Konsequenzen nach sich ziehen. "Begriffe wie 'Krieg' haben mit sportlichen Wettbewerb nichts zu tun". Außerdem zeigten sie unter anderem ein Plakat mit der Aufschrift "Krieg dem DFB".

Der Großteil der Dynamo-Fans war mit Militär-Hüten und Shirts mit dem Aufdruck "Football Army Dynamo Dresden" im Wildparkstadtion erschienen.

Auch Dynamo verurteilte die Vorfälle nach dem Sieg in Karlsruhe (4:3), während der Kontrollausschuss des DFB am Montag bereits ein Ermittlungsverfahren gegen die Klubs einleitete."Jede verletzte Person beim Fußball ist eine zu viel". Danach überrannten die Chaoten den Eingangsbereich im Wildparkstadion, plünderten Imbissstände und verletzten dabei laut Behördenberichten 21 Ordner. Nach Spielende hatte Dynamo-Geschäftsführer Michael Born zur "Sächsischen Zeitung" irritierend gesagt: "Zum Teil beeindruckend, zum Teil weit über die Grenzen hinaus und so nicht akzeptabel".

Die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses gegen Dynamo werde man unterstützen.

Dass sich die Dresdner Fans Kriegsrhetorik bedienten und in Militär-Outfits aufmarschierten, könnte beim Strafmaß durch den Verband eine Rolle spielen.

Zahlreiche Dynamo-Anhänger waren zum Spiel gegen den KSC am Sonntag in Armee-Kleidung angereist, hatten auf dem Weg zum Stadion Pyrotechnik gezündet und auf Polizeiangehörige geworfen und dann auch im Stadion randaliert.

Die Begleitung der Polizei erfolgte nach eigenen Angaben nur "bis zum abgesperrten Stadionbereich des Gästeeingangs". Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, kündigt in der "Welt" an: "Dieser militärische Anstrich ist eine neue Komponente, die wir in unsere Überlegungen einzubeziehen haben".

"Ich kann schon verstehen, dass sich viele Bürger fragen, warum die Kollegen hier nicht eingegriffen haben", sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen".

Wellenreuther hofft, dass der von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl geplante Sicherheitsgipfel für eine Verbesserung der Situation sorgt. "Die Ermittlung von Tätern und wirksame Prävention werden auch künftig im Zentrum unserer Bemühungen stehen. Die Vorkommnisse in Karlsruhe waren auf unserem Weg zweifelsohne ein Rückschlag", sagte Dynamos Hauptgeschäftsführer Born.

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