Mercedes dominiert die Tests in Bahrain

Spanish F1 Grand Prix- Practice

"Ich denke, ja", scherzte der viermalige Weltmeister nach seinem Sieg im Formel-1-Ferrari beim Großen Preis von Bahrain.

Pole-Position-Mann Valtteri Bottas fehlte über das gesamte Rennen der Speed. Dies kam nach dem ersten Renndrittel beinahe schon der Entscheidung gleich. Doch Jungstar Verstappen, zuletzt in China vom 16. Startplatz aufs Podest gefahren und nach starkem Start als Vierter sogar Druck auf Hamilton ausübend, rutschte nach einem Boxenstopp mit einem Bremsproblem von der Strecke und schied aus. "Das Rennen hat uns erneut vor Augen geführt, dass wir uns in diesem Jahr in einer ganz anderen Konkurrenzsituation befinden", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Es war für uns mehr Murks in diesem Rennen als Positives". Bottas ist Dritter mit 38 Punkten. Das Mercedes-Duo Hamilton-Bottas ist dagegen bedient. Der ruhige Finne nahm es stoisch hin und wertete das Manöver als "teamplay". Der Ferrari zeigte sich bisher bei wärmeren Temperaturen wie in Australien und Bahrain von seiner besten Seite, der neue Silberpfeil mag es eher etwas kühler.

"Ich fühle Schmerz in meinem Herzen, wenn ich Zweiter werde". "Ich bin nicht hier, um Zweiter zu werden", sagte er geknickt: "Das ist schmerzhaft". Hamilton wurde zu Testfahrten in Bahrain verdonnert.

In der Weltmeisterschaft führt Sebastian Vettel nun mit 68 Punkten vor Lewis Hamilton (61 Punkte) und Valterri Bottas (38 Punkte). "Ich muss also nachlegen". "Es wird ein Entwicklungswettlauf", glaubt Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda, "und wer vorn ist, gibt den Ton an". Der Entwicklungswettlauf zwischen den besten Rennställen läuft bereits auf Hochtouren. Hamiltons Lehre aus der Niederlage: "Willenskraft, Hingabe, Durchhaltevermögen - es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung, ans Limit zu gehen, ohne die Grenze zu überschreiten".

"El País": "Vettel versetzt einen Prankenhieb - und Alonso verzweifelt beim GP von Bahrain (.) Nach den ersten drei Stationen des WM-Kalenders kann wohl niemand mehr bezweifeln, welch großartige Arbeit die Scuderia im vergangenen Winter vollbracht hat". Allein der Gedanke daran dürfte ihm beim Frustabbau in der Formel 1 helfen. Einziger Mini-Ärger: "Schade ist nur, dass wir als Elfter sehr nah an, aber nicht in den Punkten waren", meinte der 22-Jährige. In Bahrain fuhr er schon in der Qualifikation auf Rang 13. So dicht an den Punkterängen, wie das blosse Ergebnis es nahelegt, war er jedoch nicht. Ocon (Frankreich) Force India 1:35,711. Es sei ersichtlich, welchen Unterschied die zwei Wochen zusätzliches Training gemacht hätten.

Marcus Ericsson, der zweite Sauber-Fahrer, hatte im Wüstenstaat wenig Fortune: Der Schwede fuhr am Schluss des Feldes, als er wenige Runden vor dem Ende des Rennens wegen eines Getriebeschadens ausschied. Mit dieser Leistung hat sich Wehrlein definitiv zurückgemeldet, hinterher bedankte er sich beim Sauber-Team für die gewährte Geduld. Für den deutschen Sauber-Piloten war es das erste Rennen in dieser Saison, nachdem er Melbourne sowie Shanghai wegen seiner beim Race of Champions zugezogenen Verletzungen noch von Antonio Giovinazzi ersetzt wurde. Aus den vielen Ausfällen der Konkurrenz konnte das Schweizer Team somit kein Kapital schlagen. "Zur Hälfte des Rennens habe ich mich schon darauf gefreut, das nächste Mal in den Wagen zu springen".

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