Proteste nach erneutem Raketentest in Nordkorea [1:43]

Proteste nach erneutem Raketentest in Nordkorea [1:43]

Nach einem neuen Raketentest hat Nordkorea die USA vor der Reichweite seiner Waffen gewarnt.

Unter Missachtung mehrerer UN-Resolutionen hatte Nordkorea am Sonntag eine Mittelstreckenrakete gestartet, die nach knapp 800 Kilometern ins Japanische Meer stürzte. Es war 2017 der siebte Raketentest. US-Präsident Donald Trump droht mit Alleingängen gegen Nordkorea und schließt auch militärische Erstschläge nicht aus.

Sie sind noch kein Abonnent und wollen den Bericht lesen? Laut KCNA soll das Geschoss eine Höhe von gut 2100 Kilometern erreicht haben und nach 787 Kilometern planmäßig im Meer gelandet sein. Die Regierung in Tokio prüfe, ob es sich um einen neuen Typ handele, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die Staatsoberhäupter hätten ausführlich über den Raketenstart gesprochen, sagte ein Kreml-Sprecher laut der Nachrichtenagentur Tass. Die USA, Japan und Südkorea beantragten eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Kim, der sich zufrieden gezeigt habe, kündigte demnach weitere Raketen- und Atomversuche an. Das US-Festland und das US-Einsatzgebiet im Pazifik seien in Reichweite für Angriffe. "Falls diese Rakete auf einer normalen Flugbahn gewesen wäre, hätte sie eine maximale Reichweite von etwa 4500 Kilometern", schreibt der US-Physiker David Wright von der Vereinigung besorgter Wissenschaftler (Union of Concerned Scientists) in seinem Blog. Eine hochrangige Diplomatin Nordkoreas erklärte, auch Pjöngjang sei bereit, sich zu Verhandlungen mit der Trump-Regierung zu treffen, wenn die Umstände dafür feststünden.

Der jüngste Test solle allen Ländern als Aufforderung dienen, "viel stärkere Sanktionen gegen Nordkorea in Kraft zu setzen", teilte das Weiße Haus in Washington am Samstag (Ortszeit) mit. Zudem wolle Nordkorea seine Verhandlungsposition vor möglichen Gesprächen mit den USA und Südkorea stärken. Er warnte das Nachbarland davor, die Situation falsch einzuschätzen.

Sorge nicht nur in Südkorea: Nordkorea hat erneut eine ballistische Rakete getestet (Bild Archiv). Auch China, Nordkoreas einziger großer Verbündeter, äußerte sich kritisch über den Test, forderte jedoch alle Parteien zur Zurückhaltung auf. Er schloss aber auch einen Militärschlag nicht aus und entsandte einen Flugzeugträger in die Region.

Das kommunistische Regime hatte am Sonntagmorgen zum zweiten Mal binnen zwei Wochen eine ballistische Rakete abgefeuert und damit seine Nachbarländer sowie die USA ein weiteres Mal herausgefordert. Die Angst ist groß, dass Nordkorea tatsächlich eines Tages über Atomraketen verfügt, die das US-Festland erreichen können.

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