Wirtschaft | RWE profitiert im ersten Quartal von Ökostromtochter Innogy

RWE profitiert im ersten Quartal von Ökostromtochter Innogy. RWE-Logo

Der Energieversorger RWE kämpft weiter mit rückläufigen Erträgen aus seinem Geschäft mit der konventionellen Stromversorgung.

Düsseldorf. Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise operativ weniger verdient. RWE bleibe damit im hohen Maße von seiner Ökostromtochter Innogy abhängig, die das Unternehmen 2016 abgespalten und an die Börse gebracht hatte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank hingegen um 6,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie es weiter hieß. Der Energiehandel war ebenfalls leicht rückläufig. Hauptergebnisträger war dabei die Ökostromtochter Innogy DE000A2AADD2 , die bereits am Freitag ein bereinigtes Ebitda von 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen hatte.

Danach soll das bereinigte Ebitda im Gesamtjahr bei 5,4 bis 5,7 Milliarden Euro liegen nach 5,4 Milliarden im Jahr zuvor. An der Tochter hält RWE noch rund 77 Prozent und profitiert von den Innogy-Dividenden. Das bereinigte Nettoergebnis sieht der Versorger bei 1 bis 1,3 Milliarden Euro.

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