Behörde sieht sich getäuscht: EU-Kommission verlangt 110 Mio Euro Strafe von

Die beiden Logos von Facebook und WhatsApp

€. Das amerikanische Unternehmen habe bei der Übernahme von Whatsapp unrichtige und irreführende Angaben gemacht, schreibt die Kommission in ihrer Begründung. Die EU-Kommission sieht sich getäuscht und statuiert ein Exempel.

Die Höhe der Geldbuße begründete Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mit der abschreckenden Wirkung für falsche Angaben bei Verfahren zur Fusionskontrolle. Dies teilte die Brüsseler Behörde mit. Sie sprach von einem "klaren Signal an Unternehmen", dass sie die Regeln der EU bei Übernahmen einhalten müssten. Facebook hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen: "Wir haben stets korrekte Informationen über unsere technischen Möglichkeiten und Pläne zur Verfügung gestellt", hatte ein Sprecher noch im vergangenen Dezember gesagt.

In dem Fall ging es um Widersprüche zwischen damaligen Angaben und der schließlich angekündigten Datenweitergabe zwischen WhatsApp und Facebook.

Anders als vor der Übernahme von Whatsapp versprochen, verbindet Facebook die Nutzerdaten des Messengerdienstes mit den eigenen Profilen. Während der Prüfung des Übernahmevorhabens hatte Facebook 2014 laut der Kommission angegeben, dass die Konten eines Nutzers bei Facebook und bei WhatsApp nicht automatisch miteinander verknüpft werden könnten.

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