EU bestraft Facebook wegen falscher Angaben zu WhatsApp

EU will Facebook wegen Falschangaben bestrafen

Die EU-Kommission neigt laut Medienberichten dazu, Facebook mit einer Strafe wegen irreführender Angaben bei der Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp zu belegen. Bei Facebook wären das 276 Millionen Dollar für das vergangene Jahr gewesen. Es solle um eine "bedeutende" Summe gehen, um andere Unternehmen abzuschrecken, berichteten die "Financial Times" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.

Die Geldbusse belaufe sich auf 110 Millionen Euro, wie die Wettbewerbsbehörde mitteilte. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe aus Sicht der Kommission im Verfahren zur Freigabe des Whatsapp-Deals "falsche oder irreführende Angaben gemacht", sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im Dezember. Dies teilte die Brüsseler Behörde mit.

Im August 2016 hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von Whatsapp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen. Facebook hatte der EU nach der Anmeldung der Übernahme von WhatsApp erklärt, es sei nicht möglich, einen automatischen Abgleich zwischen den Benutzerkonten beider Unternehmen einzurichten. Diese Möglichkeit habe aber in Wahrheit bereits damals bestanden, erklärte die EU-Behörde. Facebook betonte stets, man habe korrekte Angaben über technische Fähigkeiten und Pläne gemacht.

Related:

Comments

Latest news

Wegen Daten-Weitergabe an WhatsApp: Millionen-Strafe für Facebook
Facebook betonte stets, man habe korrekte Angaben über technische Fähigkeiten und Pläne gemacht. Die Geldbusse belaufe sich auf 110 Millionen Euro, wie die Wettbewerbsbehörde mitteilte.

Trump unter Druck: Präsident verteidigt Weitergabe von Informationen
Der US-Präsident hätte unmittelbar versucht, auf das Justizministerium und laufende Bundesermittlungen Einfluss zu nehmen. Trump und Erdogan hatten eine ganze Menge zu besprechen. "Ein Alptraum", hieß es von Geheimdienstlern in Washington.

Regierung | Bericht: Trump bat FBI-Chef um Einstellung der Flynn-Ermittlungen
Trump hat das immer zurückgewiesen. "Der Vorwurf der Behinderung muss definitiv untersucht werden", findet auch Barak Cohen. Laut der " New York Times " ist es ein Verbrechen, wenn jemand "offizielle Verfahren erschwert, beeinflusst oder behindert".

Bild: Ginter vor Wechsel von Dortmund nach Hoffenheim
Gerade im Hinblick auf die 2018 in Russland stattfindende Weltmeisterschaft wird sich Ginter durch Spielpraxis bewerben wollen. Um den Wert 23-Jährigen ist man sich indes sehr wohl bewusst: "Matthias ist jetzt von der U21 befördert worden".

"Bild": SPD will Wahlrecht ab 16 Jahren
Die letzte Absenkung des Wahlalters (von 21 auf 18 Jahre) geschah 1970 unter dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD). Anders als in Österreich: Das Land hat 2007 das Wahlalter für alle Wahlen auf 16 Jahre gesenkt.

Other news