Feste: Keine Bierpreisbremse auf dem Oktoberfest

Bedienung trägt mehrere Bierkrüge

Das Gremium hat sich gegen eine Deckelung des Bierpreises auf dem Münchner Oktoberfest entschieden. Denn den Bierpreis auf dem Oktoberfest auf Jahre hinweg regulieren zu wollen, ist eine Schnapsidee und hat mit "leben und leben lassen" rein gar nichts zu tun.

Zusätzlich wollte Schmid das Oktoberfest um einen Tag verlängern und damit einen "Münchner Montag" einführen, bei dem die münchner Bevölkerung 25 Prozent der Wiesn-Plätze ohne Verpflichtung zur Mindestabnahme reservieren können. Doch sollen sie sich fortan mit einer neuen Umsatzpacht stärker am sicherheitsbedingten Kostenanstieg des Volksfestes beteiligen. Die Wiesn-Wirte, die in großer Zahl die Debatte verfolgt hatte, äußerten sich zufrieden.

In der Stadtratsdebatte war Schmid von Beginn an auf erheblichen Gegenwind gestoßen. Mehrere Redner warfen ihm vor, er habe seine Vorschläge im Alleingang ausgetüftelt - und nicht im Gespräch mit den anderen Fraktionen. Und das sei nicht familienfreundlich.

Schmids Vorschläge drehen sich um die Finanzierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen wegen der Terrorgefahr. Selbst wenn der Bierpreis um 50 Cent steige, habe "ein Kampftrinker, der zehn Maß schafft, einen Preisnachteil von fünf Euro". Neben der Umsatzpacht für Wirte wurde deshalb beschlossen, dass einige andere Beschicker über eine höhere Standgebühr zur Kasse gebeten werden. Um den Wirten wiederum als Ausgleich zusätzliche Umsätze zu ermöglichen, hätte es nach dem Willen des CSU-Politikers den Zusatztag geben sollen.

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