Japanische Prinzessin will sich verloben

Japanische Prinzessin Mako will sich verloben

Der Mann, der das Herz der Prinzessin eroberte, ist immerhin schon "Meeresprinz" gewesen: Unter diesem Namen arbeitete Kei Komuro für das Touristenbüro der Küstenregion Shōnan – und sollte Urlauber an die Strände locken. Bisher zählen für die Thronfolge nur männliche Nachkommen. Laut berichten der japanischen Presse sei sie bereit für die Liebe die kaiserliche Familie zu verlassen.

Während bei Prinz Harry und Prinz William zu Hofe allenfalls noch die Nase über ihre bürgerliche Freundin und Ehefrau gerümpft wurde, gelten in Japan noch immer starr die alten Regeln. In dem Zuge sollen die Frauen des Kaiserhauses auch nicht mehr durch eine bürgerliche Hochzeit vom Kaiserhaus ausgeschlossen werden.

Die Nachricht kommt zu einer Zeit, in der die Aufmerksamkeit in Japan sich auf die Nachfolge im Kaiserhaus richtet.

Denn derzeit herrscht ein akuter Mangel an männlichen Thronfolgern. Doch das könnte sich ändern: Weil es zu wenig männliche Nachkommen gibt, wird über eine Gesetzesänderungen nachgedacht. Die Menschen sehen die anstehende Hochzeit als ein Fest der Liebe und freuen sich gemeinsam mit der Prinzessin und ihrem Angebeteten. Der 83-Jährige soll das Parlament allerdings ersuchen, ihm 2018 seinen Rücktritt zu erlauben. In der Thronfolge reihen sich sein Bruder, Prinz Akishino, und dessen Sohn, der 10 Jahre alte Hisahito, an. Die zuständigen Politiker Ministerpräsident Shinzo Abe und die konservativen Liberaldemokraten seien noch äußerst skeptisch gegenüber den Änderungen.

Prinzessin Mako hat in Tokio und im Vereinigten Königreich studiert. Damals waren beide Studenten derselben Universität in Tokio. Von Schmuck und Kleidern bis hin zu Traumausflügen und Häusern könnte sie alles haben, doch die entzückende Prinzessin will nur eins: Kei Komuro! Sie ist unter anderem Ehrenvorsitzende der Japanischen Tennisvereinigung. Mako nimmt für das Kaiserhaus repräsentative Aufgaben wahr. Ende Mai wird sie offiziell nach Bhutan reisen.

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