US-Richter will weiteren "Dieselgate"-Vergleich genehmigen"

Im VW-Abgasskandal hat ein US-Bundesrichter einen Vergleich zwischen dem deutschen Autobauer und Autobesitzern in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar gebilligt

Auch Zulieferer Bosch erhält grünes Licht vom Richter.

Im VW-Abgasskandal hat ein US-Bundesrichter in San Francisco einen Vergleich zwischen dem deutschen Autobauer und Autobesitzern in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar gebilligt.

VW wird bei der rechtlichen Aufarbeitung des Abgas-Skandals in den USA wohl schon bald eine weitere Hürde nehmen.

Bei einer letzten Anhörung vor einem Gericht in San Francisco kündigte der für hunderte Zivilklagen zuständige Richter an, dem Entschädigungspaket für 80.000 Fahrzeughalter zuzustimmen. Er hatte es bereits im Februar vorläufig genehmigt. Das Gericht halte den Vergleich für angemessen und fair. Bei etwa 480.000 kleineren Wagen hatte VW sich mit US-Klägern bereits auf einen Milliarden-Kompromiss verständigt. Die Firma wird beschuldigt, VW mit Software zur Abgas-Manipulation versorgt zu haben. Bosch hat zugestimmt, für die Beilegung des Rechtsstreits 327,5 Millionen US-Dollar zu zahlen. Das Unternehmen werde die betroffenen Kunden über die nötigen Maßnahmen zur Teilnahme am Entschädigungsprogramm informieren, sobald die schriftliche Genehmigung vorliege. Der Konzern weist diese Anschuldigungen zurück. Die Aufgabe wird mit sofortiger Wirkung Stephanie C. Davis übernehmen, die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG kommt.

Davis verfügt laut VW über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Umsetzung und Beaufsichtigung von Compliance-Programmen. "Mit ihrer Kenntnis der fahrzeug- und umweltrechtlichen Bestimmungen in den USA und mit ihrer Erfahrung im Bereich Compliance und Ethik ist sie eine wertvolle Ergänzung für unser Management-Team", so Woebcken.

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