USA: Laptop darf vorerst weiter mit in die Kabine

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hält ein Laptop Verbot für Handgepäck für möglich

US-Sicherheitsbehörden fordern eine Ausweitung des Verbots auch auf Flugreisen aus EU-Staaten. So verlören die Passagiere nutzbare Arbeitszeit im Wert von 655 Millionen Dollar, weitere 216 Millionen Dollar kämen für längere Reisezeiten hinzu.

Vorerst ändert sich für Passagiere auf Transatlantikflügen nichts.

Europäische Reisende dürfen auf ihrem Flug in die USA weiterhin einen Laptop benutzen. Die USA halten sich die Option aber weiter offen, hieß es aus Regierungskreisen.

Wegen der Überhitzungsgefahr dieser Batterien schreiben viele Airlines seit vorigem Jahr in ihre Beförderungsbedingungen, dass elektronische Geräte nicht im Koffer eingecheckt werden dürfen.

Die EU hat demnach vergangene Woche bereits schriftlich um Auskunft gebeten und nun Vertreter des US-Heimatschutzministeriums zum Gespräch geladen. Dort sollen "gemeinsame Risiken und Lösungen zum Schutz von Fluggästen weiter abgewogen werden", wie es in einer gemeinsamen Erklärung hieß. Gleichzeitig sei ein "reibungsloses Funktionieren des globalen Luftverkehrs" zu ermöglichen.

Frankfurt/Main Ein Verbot von Laptops und Tablets bei Flügen in die USA würde die Passagiere nicht nur sehr ärgern. Äußerungen zu den Ergebnissen blieben vage.

Man habe sich über die ernsthaften Bedrohungen für die Luftfahrt-Sicherheit und die Ansätze im Kampf dagegen ausgetauscht, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des US-Ministeriums für Innere Sicherheit und der EU. Auch habe man sich gegenseitig versichert, eng zusammenzuarbeiten.

Im März hatten die USA bereits einen Elektronikverbot für Flüge aus dem Mittleren Osten und der Türkei verhängt, um Sprengstoffanschläge zu verhindern.

Die Pläne scheuchen Politik und Flugbranche auf: Die USA erwägen ein Handgepäck-Verbot für Laptops und andere elektronische Geräte. Sollte ein US-Verbot nur für bestimmte Flughäfen in Europa gelten, müssten die dann einen erheblichen Wettbewerbsnachteil befürchten.

Die USA berufen sich dabei auf Informationen von einem befreundeten, ausländischen Geheimdienst. Amerikanische Medien hatten Anfang April berichtet, Terrororganisationen hätten Methoden entwickelt, um Sprengsätze in Laptops und anderen elektronischen Geräten zu verbergen. An dem Brüsseler Treffen nahmen EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos sowie Verkehrskommissarin Violeta Bulc teil. Deutschland wurde durch Innenstaatssekretärin Emily Haber vertreten. Am Mittwochnachmittag sollten Gespräche in Brüssel über das mögliche Laptop-Verbot beginnen.

Related:

Comments

Latest news

Biggest slot jackpot wins in 2019
This kind of win is actually a regular feature on this fantastic game - you will see when you check out the leader board scores. That is exactly what one spin on the mega jackpot of the aptly named Mega Moolah got for one player - 13 million to be exact.

Slot Game Symbols To Wish For
It is widely credited with setting the trend of using playing card symbols on the reels, as well as things like bells. In the online slot world this happens more often than not due to the number of pay lines that are genuinely present.

SPD und Schulz rutschen weiter ins Umfragetief
Einer Umfrage zufolge hat die SPD bundesweit weiter an Wählerzuspruch verloren und liegt 13 Prozentpunkte hinter der Union. Die FDP legt um einen Punkt auf ebenfalls acht Prozent zu, die Grünen und die AfD verharren bei jeweils sieben Prozent.

Deutschland: Türkei erlaubt zweiten Konsularbesuch bei Deniz Yücel
Der deutsche Generalkonsul in Istanbul, Birgelen, darf heute ein zweites Mal den inhaftierten Journalisten Deniz Yücel besuchen. Die Türkei hatte trotz Bitten der Bundesregierung lange Zeit Besuche deutscher Diplomaten bei Yücel abgelehnt.

Sonderermittler untersucht Trumps Russland-Verstrickung
Die Informationen über mögliche Terrorbedrohungen des Islamischen Staates sollen vom israelischen Militärgeheimdienst stammen. Er habe bei der Entlassung Comeys "dieses Russland-Ding" mit im Kopf gehabt, gab Trump in einem Interview zu.

Other news