Wenn sich der König aus dem Cockpit meldet

Nee oder? König Willem Alexander als Copilot auf Linienflügen

Vielleicht hat sich der niederländische König Willem-Alexander deswegen einen Nebenjob gesucht. Er flog Passagiere in den vergangenen Monaten meist in einer Fokker 70 für KLM Cityhopper durch Europa. Fliegen sei für Willem-Alexander eine Erholung vom Alltagsstress: "Man hat ein Flugzeug, Passagiere und eine Mannschaft". Sobald er im Flugzeug sei, sei er völlig entspannt, so Willem-Alexander. "Mir ist wichtig, dass ich ein Hobby habe, auf das ich mich voll fokussieren kann". Dafür trägt man die Verantwortung. "Ich kann meine Probleme dann nicht vom Boden mitnehmen, ich bin dann verantwortlich für Passagiere und Crew".

Die Faszination für das Fliegen, so erzählt Willem-Alexander mit dem Telegraaf, sei 1985 geweckt worden, als er in Wales seinen Schulabschluss gemacht habe. Seit 21 Jahren arbeitet er als Co-Pilot bei einer niederländischen Airline. Die Lizenz für Passagierflugzeuge besitzt er seit 2001. Zweimal im Monat sitzt er deshalb hinter dem Steuerknüppel, um die 150 Flugstunden pro Jahr zusammen zu bekommen. Die End-Verantwortung liege aber immer beim Kapitän, betonte der König. "Alles, was er im Cockpit tut, macht er gut, sogar sehr gut", sagte Marteen Putman, der Captain auf diesem Flug, dem Telegraaf.

KLM schickt die Fokker 70 nun nach und nach in Rente. Die Passagiere werden davon aber nichts erfahren - wann der König als Kopilot an Bord ist, wird nicht mitgeteilt.

Diesen Rhythmus will er nach dem absolvierten Training mit einer Boeing 737 beibehalten, sagte Willem-Alexander, der das Fliegen bei der Luftwaffe lernte. Einige Passagiere hätten aber seine Stimme erkannt. Die KLM-Uniform sei da eine gute Tarnung.

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