Aber Donald Trump übernachtet in Berlin

Donald Trump

US-Präsident Donald Trump und sein Tross steigen während des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli in Berlin ab.

Im April soll das "Vier Jahreszeiten" in Hamburg ihm abgesagt haben, nun meldet das "Hamburger Abendblatt", Donald Trump hätte eine andere Übernachtungsmöglichkeit gefunden - in Berlin.

Grund: Das Rennen um die besten Hotels in der Hansestadt hat längst begonnen, 20 Staats- und Regierungschefs und ihre großen Delegationen müssen für den G20-Gipfel im Juli in Hamburg untergebracht werden. Mindestens 200 Mitarbeiter wohnen eng beim Präsidenten, darunter 50 bis 80 Sicherheitsleute. Über diesen angeblichen Plan hatte zuletzt eine Hamburger Zeitung berichtet.

Die offiziellen Stellen gaben sich bisher verschwiegen und machten weiterhin ein Geheimnis aus dem Ort. Es hieß, Hamburger Hotels hätten dem Präsidenten abgesagt. Möglich wäre aber auch ein Hotel in der weiteren Umgebung von Hamburg.

Eine Unterkunft in Berlin würde bedeuten, dass Trump jeden Morgen nach Hamburg pendeln müsste. Der Helikopter kommt für Trump nicht in Frage, denn das "Intercontinental" hat keinen entsprechenden Start- und Landeplatz.

Neben dem Interconti, wo früher häufiger Staatsgäste wohnten, hat auch das Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor eine Präsidentensuite mit Panzerglas.

Laut "Abendblatt" soll übrigens auch Wladimir Putin kein Glück bei seiner Zimmersuche im "Vier Jahreszeiten" gehabt haben. Nun dürfte die Hälfte davon in Berlin bleiben.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren Tross ist in Hamburg bereits das Hotel Atlantic Kempinski an der Alster gebucht.

► Das Hilton-Hotel "Curio" beherbergt die Gäste aus Brasilien, Großbritannien, Vietnam und Indien.

► Die Chinesen haben sich demnach im "Grand Elysée" an der Rothenbaumchaussee untergebracht. Saudi-Arabien reservierte das "Westin" in der Elbphilharmonie.

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