Anti-IS-Koalition bombardierte Regierungstreue in Syrien

Syrische Regierungstruppen in der Provinz Homs

Diese hätten sich dem Militärstützpunkt Tanf, der sich nahe der Grenze zu Jordanien befindet, gefährlich genähert.

Die Spitze des Konvois sei getroffen worden, sagte ein Vertreter des US-Militärs in Washington. "Die meisten der Getöteten gehörten zu Milizen, die loyal zum syrischen Regime waren, und sind keine Syrer", sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Es gebe zudem Verletzte.

Die von den USA angeführte internationale Militär-Allianz gegen die Terror-Miliz ISIS hat in Syrien Truppen bombardiert, die auf der Seite von Diktator Assad kämpfen. Diese hätten seit Monaten innerhalb dieser Gegend operiert, um Verbündete im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auszubilden. Ein Kommandeur der Anti-ISIS-Koalition habe entschieden, dass die Regierungstruppen eine Gefahr für Mitglieder der Koalition dargestellten. Schließlich habe man den Luftangriff ausgeführt.

In der Mitteilung der Koalition hieß es, die Angriffe seien ausgeführt worden, nachdem Russland versucht habe, die "regimefreundlichen Kräfte" davon abzuhalten, sich weiter zu nähern. Auch die russischen Versuche seien jedoch ohne Erfolg geblieben.

Dies betonte auch Pentagon-Chef Mattis: "Wir weiten unsere Rolle im syrischen Bürgerkrieg nicht aus, aber wir werden unsere Soldaten verteidigen", sagte er in Washington.

Die US-geführte Koalition fliegt seit 2014 Luftangriffe auf die ISIS-Miliz in Syrien. Im vergangenen Monat griffen die USA als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffenangriff einen syrischen Luftwaffenstützpunkt mit Marschflugkörpern an.

Unterdessen eroberte die syrische Armee zwei Dörfer zurück, die erst am Vortag vom IS eingenommen waren.

Dies änderte sich Anfang April, nachdem Assad-Truppen Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt und dabei mindestens 86 Menschen getötet hatten. Zahlreiche Granaten erfassten dabei eine Hochzeitsgesellschaft in der Nähe des Militärflugplatzes. Die zentralsyrische Provinz Hama steht teils unter der Kontrolle von Damaskus, teilweise wird sie aber auch von Rebellen sowie - vorwiegend im Osten - vom IS kontrolliert. Nach Angaben der Staatsagentur Sana töteten die IS-Kämpfer mindestens 52 Dorfbewohner. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen über ein weitreichendes Netz von Informanten; von unabhängiger Seite lassen diese sich allerdings nur schwer überprüfen.

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