Das sagt HC Strache zum Rücktritt von Eva Glawischnig

Wegen dieser ORF-Analyse fliegen im Web die Fetzen

Als Favoritin gilt die Tiroler Grünen Chefin Ingrid Felipe.

Festlegen wird man jedenfalls den Termin für den Bundeskongress, der formell über die Funktion des Bundessprechers sowie über die Bundesliste für die Nationalratswahl und damit auch die Spitzenkandidatur entscheidet. Über die Nachfolgerin oder den Nachfolger berät derzeit ein enger Führungszirkel, in dem der grüne Parteistratege Dieter Brosz eine Schlüsselrolle spielt.

Die erfolgreiche EU-Wahl, das beste Nationalratswahlergebnis seit Bestehen der Grünen, die Regierungsbeteiligungen in den Bundesländern bis hin zur Wahl eines ehemaligen Grünen Parteichefs zum Bundespräsidenten - diese Erfolge betonte die Salzburger Grünen-Chefin in ihrer Aussendung. Anschließend wurde sie Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen.

"Persönlich betroffen" vom Rückzug Glawischnigs zeigte sich Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar, weil er die "offene und konstruktive Zusammenarbeit" mit ihr geschätzt habe. Sie bedaure den Rücktritt, wiewohl sie die Gründe dafür durchaus verstehe. Glawischnig habe über Jahre vielen Frauen Mut gemacht, "sich in die Politik zu trauen": "In einer Zeit der öffentlichen und halböffentlichen Anfeindungen gebührt Eva der höchste Respekt für ihre Standhaftigkeit und den Willen, diese Widerwärtigkeiten zum Thema zu machen und zu verfolgen". Als Mutter zweier Söhne habe sie eine Pflicht, auf ihre Gesundheit zu achten.

Auf Facebook postete Felipe am Donnerstag, man habe "eine Reihe geeigneter NachfolgerInnen". "Ingrid Felipe ist natürlich als Landeshauptmann-Stellvertreterin in Tirol eine sehr erfahrene Politikerin, eine ruhige, gelassene, umsichtige Persönlichkeit, aber die Entscheidung wird am Freitag getroffen, da möchte ich noch nicht mehr dazu sagen", sagte Schönleitner. Zuletzt habe sie das mit ihrem Kampf gegen Hass im Netz gezeigt. Dies will sie "mit aller Kraft weiter betreiben".

Jetzt hat auch Grünen-Chefin Eva Glawischnig ihren Rücktritt bekannt gegeben.

Auch "einige Persönlichkeiten" in der Medienbranche kritisierte sie, da diese das Klima in der Republik "regelrecht vergiften" und journalistische Sorgfalt vermissen ließen - oder weil sie "einfach sexistische Machos sind".

Entsprechende Gerüchte verdichteten sich Donnerstagfrüh.

Bei den Grünen war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Zuvor hatten mehrere Medien von dem bevorstehenden Rückzug Glawischnigs berichtet, offizielle Bestätigung dafür gibt es bisher seitens der Grünen keine. Einziger Wermutstropfen war, dass ihr das beste Ergebnis in der Geschichte der Tiroler Grünen verwehrt blieb.

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