Gabriel bricht in die USA auf

International Gabriel wirbt für

Nun weilt er in den USA. Am Nachmittag (Ortszeit) ist ein Treffen mit seinem Kollegen Rex Tillerson geplant. "Die USA und Europa sind gemeinsam stark, nicht einzeln", sagte er in seiner Rede.

Mit Tillerson will der Bundesaußenminister über den gemeinsamen Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) sprechen. Die israelische Regierung soll die Weitergabe jedoch nicht autorisiert haben. Er erinnerte an den Konflikt wegen der Ausspähung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den US-Geheimdienst NSA. Seither sei "sehr viel dafür getan" worden, um das Vertrauen in die Geheimdienstkooperation wiederherzustellen. Tillerson geht nicht darauf ein, Gabriel erst recht nicht.

Gabriels Besuch fällt in eine aufgewühlte Phase in Washington. Gabriel: "Wir wissen, dass wir Russland brauchen für den Konflikt in Syrien und im Kampf gegen den Terror, aber eine der größten Hindernisse für eine bessere Zusammenarbeit mit Russland ist auch die Situation im Donbass in der Ostukraine". Gabriel hatte schon vorher durchblicken lassen, dass er den Raketenangriff der USA auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nach dem Giftgaseinsatz der syrischen Regierung für nachvollziehbar hält.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (57, SPD) ist am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Washington gelandet.

Im Incirlik-Streit mit Deutschland gibt sich der türkische Außenminister betont gelassen: "Wenn sie abziehen wollen, sagen wir eben auf Wiedersehen". Es könnte nicht bei einem möglichen Abzug der Bundeswehr aus Incirlik bleiben. Die Tatsache, dass es deutschen Bundestagsabgeordneten verboten ist, in der Türkei stationierte, deutsche Soldaten zu besuchen, sorgt seit Tagen für Empörung. Ankara wirft diesen Soldaten vor, in den Putschversuch vom Juli 2016 involviert gewesen zu sein. Deutschlands Ausgaben für die Verteidigung etwa. Derweil dauern die Gespräche über einen Beitritt der NATO zur Anti-IS-Koalition weiter an. Eine Vermittlerrolle der Nato sieht Stoltenberg nicht. Die Stadt, die derzeit nur ein einziges Thema kennt: Die jüngsten Enthüllungen der "Washington Post" zu US-Präsident Donald Trump (70)! Und auch - oder vielleicht gerade - mit der, die bei Trump und in der US-Regierung wegen zu unbequemer Fragen verpönt ist.

Die Zeitung wird von Präsident Trump angefeindet. Auch wenn er diesmal sagt, er sei nur zur "Post" gegangen, weil er eingeladen wurde.

Nur einen Tag später, die Meldung war bereits von zahlreichen weiteren Medien und US-Politikern aufgegriffen worden, war die "Post" gezwungen, den Beitrag zurückzuziehen. Rex Tillerson selbst meidet die lokale Presse. Zum Pressestatement nach der Begegnung erschien Gabriel allein. Am Donnerstag stand unter anderem ein Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsberater im Weißen Haus, Herbert Raymond McMaster, auf dem Programm, ehe Gabriel nach Pittsburg weiterreisen wollte.

Related:

Comments

Latest news

Phantom Dust: Xbox-Klassiker als Gratis-Neuauflage
Das actiongeladene Strategie-Spiel wurde damals 2004 exklusiv für die damalige Xbox-Konsole veröffentlicht. Wer das nicht macht, soll aber keine spielerischen Nachteile zu befürchten haben.

Amazon bringt "Echo" mit Touchscreen
Dazu zählen zum Beispiel die integrierten Mikrofone mit Fernfelderkennung und einem Lautsprecher, der auf Wunsch Musik abspielt. Nach dem Original-Echo und dem kleinen Ableger Echo Dot kam erst kürzlich der kleine Echo Look mit einer integrierten Kamera.

WWDC-Gerüchte: Apple aktualisiert MacBooks und stampft iPad Mini ein
Zudem soll Apple ein Update für das bei seinen Kunden immer noch beliebte MacBook Air mit 13-Zoll-Display planen. Etwas überraschend könnte es zudem ein Upgrade für das seit März 2015 nicht mehr erneuerte MacBook Air geben.

Motorrad: Ex-Weltmeister Hayden nach Radunfall auf Intensivstation
Hayden war gegen 14.00 Uhr auf einer Tour zwischen Tavoleto und Riccione mit einem Wagen zusammengeprallt. Der Pilot ist derzeit zu schwach, um einem chirurgischen Eingriff unterzogen zu werden.

Das sagt HC Strache zum Rücktritt von Eva Glawischnig
Einziger Wermutstropfen war, dass ihr das beste Ergebnis in der Geschichte der Tiroler Grünen verwehrt blieb. Jetzt hat auch Grünen-Chefin Eva Glawischnig ihren Rücktritt bekannt gegeben.

Other news