Moskau zur Veröffentlichung des Gesprächs Trump-Lawrow bereit

Trump soll Ex-FBI-Chef Comey um die Einstellung von Ermittlungen gebeten haben

Trump habe "größten Respekt für die Strafverfolgungsbehörden" und würde nie Einfluss auf Ermittlungen nehmen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch Berichten widersprochen, dass US-Präsident Donald Trump im Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Geheimnisse verraten habe. Bei der Unterredung sprach der US-Präsident auch über mögliche Bedrohungen durch IS-Terroristen im Zusammenhang mit Laptops in Flugzeugen. In Israel wurde dies allerdings nicht bestätigt. Noch vor zwei Tagen hatte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, erklärt, die Vorwürfe würden bereits von drei Gremien untersucht, es bedürfe keiner weiteren Untersuchung.

In der Russland-Affäre verstärkt sich der Druck auf den schwer angeschlagenen US-Präsidenten Donald Trump.

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats lud den von Trump inzwischen entlassenen Comey ein, vor dem Ausschuss der Kammer in öffentlicher und nicht-öffentlicher Sitzung auszusagen.

Erdogan sagte bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit Trump, die Türkei sei "ohne Unterscheidung der Bekämpfung aller Terrororganisationen" in der Region verpflichtet. Ex-FBI-Chef James Comey habe es so notiert. Es habe zuletzt viel Berichterstattung gegeben. Comey sei so "entsetzt" über diese Aufforderung gewesen, dass er den Inhalt des Gesprächs in einem Memo festgehalten habe, meldete der Fernsehsender CNN. (Wie im Zuge des Skandals ebenfalls bekannt wurde, bilden diese nur einen Teil von mehreren, parallel nebeneinander herlaufenden Untersuchungen der Bundespolizei gegen bisher nicht namentlich genannte Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam.) Wiewohl deren Gewicht im Lichte dessen, was schon jetzt alles als gesicherte Erkenntnis gilt, kaum zu unterschätzen sein dürfte. Er könnte Lawrow eine "Rüge" aussprechen, weil der wiederum die angeblichen Informationen nicht an ihn und die russischen Geheimdienste weitergegeben habe. In den Vereinigten Staaten wird ihm vorgeworfen, damit die Quellen eines befreundeten ausländischen Geheimdienstes gefährdet zu haben. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Gesprächsnotiz, die Comey zu einem Treffen mit Trump am Tag nach dem Rücktritt Flynns im Februar verfasst habe. Der Präsident hatte Comey am 9. Mai fristlos gefeuert. Der Präsident soll zu Comey gesagt haben: "Ich hoffe, Sie können das sein lassen". Gülen wird von der türkischen Regierung für den Putschversuch im Herbst vergangenen Jahres verantwortlich gemacht.

Trump selbst hatte Comeys Rauswurf mit unterschiedlichen Argumenten begründet. Man sei auch nicht besorgt, dass andere Geheimdienste die Zusammenarbeit mit den USA einstellen könnten.

Verteidigungsminister Avigdor Lieberman schrieb am Mittwoch auf Twitter: "Die Sicherheitsbeziehungen zwischen Israel und unserem grössten Verbündeten, den USA, sind tief, bedeutend und beispiellos in ihrem Umfang". Ähnliche Erklärungen verbreiteten der Gemeindienstminister und Israels Botschafter in den USA.

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