Nordrhein-Westfalen: De Maizière: "unerhörter Verdacht" im Fall Amri

Anis Amri war als Gefährder bekannt

Amri konnte am 19. Dezember den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz mit zwölf Toten begehen, obwohl er als islamistischer Gefährder auf dem Radar der Sicherheitsbehörden war. Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamtes stehen im Verdacht, entscheidende Ermittlungsergebnisse zurückgehalten und sogar Akten manipuliert zu haben. Der Berliner Innensenator will jedenfalls von entsprechenden Versäumnissen inklusive Vertuschungsversuchen wissen und erstattete Anzeige gegen das LKA. Zudem leitete er Disziplinarmaßnahmen ein.

De Maizière fordert vom Land Berlin gründliche Aufklärung.

Es sei ein neues Dokument aufgetaucht, in dem Amri bereits im November gewerblichen Drogenhandel vorgeworfen worden sei, sagte Geisel.

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