Superfood-Diät: Baby in Belgien stirbt an Unterernährung

Schrecklich! In Belgien ist ein Baby verhungert weil die Eltern ihm nur Milchersatz Produkte zu trinken gaben

"Die Eltern haben in ihrer eigenen Diagnose festgestellt, dass ihr Kind eine Gluten- und eine Laktoseintoleranz hat", sagte der zuständige Staatsanwalt. Über den Fall berichteten belgische Medien. Deshalb stehen sie nun vor Gericht. Daraufhin hätten die Eltern in Eigenregie den Speiseplan des Babys auf sogenanntes Superfood umgestellt und es fortan nur noch mit Milchersatz aus Quinoa, Buchweizen, Hafer und Reis aus ihrem eigenen Naturkostladen gefüttert.

Hannover. Noch etwas mehr als vier Kilogramm wog der sieben Monate alte Junge als die Eltern ihn zu einem Arzt brachten - das entspricht etwa der Hälfte des Normalgewichts. Obwohl Lucas stark abmagerte, oft grau im Gesicht gewesen sei und nach Luft schnappte, hätten die Eltern an der speziellen Ernährung festgehalten. Erst als sich Lucas immer wieder übergeben habe, seien die Eltern mit ihm zu einem Homöopathen gegangen.

Andere Babys in seinem Alter werden noch gestillt, bekommen das Fläschchen oder Brei. Wie sich wenig später herausstellte, offenbar das Todesurteil für Lucas, der zu diesem Zeitpunkt gerade mal sieben Monate alt war. Die Eltern waren der Überzeugung, dass dahinter eine Laktose- und Glutenunverträglichkeit stecke. Endlich realisierten die Eltern, dass ihr Kind ärztliche Hilfe brauchte und fuhren zu einem homöopathisch tätigen Arzt. Der schickte sie sofort ins Krankenhaus. Doch bei der Ankunft war der Junge bereits tot. Dort angekommen, war es schon zu spät: Der kleine Lucas war tot - laut Gutachten war er "pathologisch unterernährt".

Ohne einen Mediziner zu konsultieren, habe die 30-jährige Mutter aufgehört, ihr Baby zu stillen - die Eltern hatten den Eindruck, der Kleine vertrage die Milch nicht gut. Seine Forderung: 18 Monate Haft. Aber der Junge habe immer mal zu- und abgenommen und immer fröhlich gespielt. Das Urteil in dem Prozess wird für den 14. Juni erwartet.

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