Trump und Erdogan preisen Zusammenarbeit

Putin bestätigte zudem die bisherige russische Aussage, dass Trump bei der Unterredung im Weißen Haus in der vergangenen Woche keine geheimen Informationen preisgegeben habe.

Gülen - ein früherer politischer Weggefährte Erdogans, der seit 1999 im selbstgewählten Asyl in den USA lebt - hält den Putschversuch für von Erdogan vorgetäuscht, um Regierungskritiker mundtot zu machen.

Das Angebot, eine Aufnahme des Gesprächs zwischen Lawrow und Trump auszuhändigen, ist nicht als ernstgemeinte Offerte zu verstehen, sondern als Seitenhieb gegen die Amerikaner. Aus europäischen Sicherheitskreisen verlautete, die Weitergabe von sensiblen Informationen könnte das Vertrauen zwischen den USA und ihren Partnern in der Zusammenarbeit der Geheimdienste dämpfen. Israel habe "volles Vertrauen" in den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA und wolle diese Beziehung in den Jahren unter Präsident Trump noch vertiefen, sagte Derner demnach. "Das ist sehr böse von ihm", sagte Putin bei einer Pressekonferenz unter dem Gekicher von Anwesenden. Laut einem weiteren Bericht der "New York Times" stammten die Erkenntnisse aus israelischen Geheimdienstquellen. Die USA seien der Grundstein der nationalen Sicherheit seines Landes. Die israelische Zeitung "Jediot Achronot" schrieb jedoch, in israelischen Geheimdienstkreisen herrschten Zorn und Sorge über die mutmasslichen Enthüllungen. Ob es sich um geheime Informationen handelte, sagte Trump nicht. Auch dürfe es diesen Gruppierungen nie erlaubt werden, die "ethnischen oder religiösen Strukturen in der Region zu verändern" - damit meinte der türkische Präsident, dass die YPG den Anti-Terror-Kampf lediglich als Vorwand benutze, um kurdisch-nationalistische Ziele zu verfolgen. Dazu habe er als Präsident das Recht. Trumps Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster wies den Bericht umgehend als falsch zurück.

Clinton habe sich eines schweren Verbrechens schuldig gemacht, weil sie als Außenministerin durch die Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos vertrauliche Informationen verbreitet habe, hatte Trump kritisiert. Der Dollarkurs ist durch die Wucht der negativen Schlagzeilen, die Trump seit Tagen erzeugt, so unter Druck geraten, dass der Euro plötzlich so hoch steht wie seit sechs Monaten nicht mehr. Nur einen Tag vor dem Treffen mit Lawrow und Kislyak hatte der Präsident überraschend den Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, gefeuert - ein höchst umstrittener Schritt.

Das Weiße Haus erklärte, Trump habe niemals um eine Einstellung jedweder Ermittlungen gebeten, auch nicht gegen Flynn. Flynn sei "ein guter Kerl". Bei den Konservativen wächst die Sorge, sie könnten aufgrund des Dauerspektakels um Trump bei den Zwischenwahlen 2018 die Mehrheit im Kongress verlieren. "Ich hoffe, Sie können das auf sich beruhen lassen", zitierte Comey in einer Notiz den Präsidenten, aus der mehrere US-Medien zitieren. Für dieses Vorgehen Trumps gibt es einen Tatbestand: Behinderung der Justiz.

Washington. In der Russland-Affäre sieht sich US-Präsident Donald Trump mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Und obwohl sich McMaster sichtlich bemühte, während der kurzen Stellungnahme vor dem Weissen Haus seine Integrität zu bewahren, stand der hochdekorierte General bereits am Tag danach mit abgesägten Hosen da.

Abgeordnete von Republikanern und Demokraten forderten Einsicht in Comeys Dokument.

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