Umfrage: Münster ist fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands

Radfahrer auf dem Prinzipalmarkt Münster

Die wahrgenommene Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte und Gemeinden hat sich laut der ADFC-Umfrage seit der letzten Befragung von 2014 leicht verschlechtert und sank auf einer Skala von eins bis sechs von 3,74 auf 3,81.

Im Bundesverkehrsministerium (BMVI) in Berlin zeichneten Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands aus.

Münster. Münster ist wie gehabt die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, doch Revierstädte wie Bochum und Oberhausen holen langsam auf.

In Ulm fiel den Befragten dabei besonders positiv auf, dass das Stadtzentrum per Rad gut erreichbar ist, viele Einbahnstraßen für Radfahrer geöffnet sind und die Wegweisung für Radler gut ist. "Deutsche Städte brauchen deutlich mehr Platz und Geld für den Radverkehr", erklärte Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. Gelsenkirchen schaffte es in dieser Kategorie immerhin in die Top 20.

Bei den mittelgroßen Städten sahen die befragten Radfahrer zwar Göttingen ganz vorne, Herne aber immerhin auf dem elften Platz. Die Hansestadt steigt damit um einen Platz im Städteranking nach oben. Neben den Spitzenreitern haben die Tester "Aufholer" gekürt. Mit der Kooperationsvereinbarung und den dort festgelegten Radverkehrsbudget von 10 Euro pro Einwohner und den ersten Schildern der "wegweisenden Beschilderung" seien aber die Grundsteine für die Radwende gelegt.

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