"Alien: Covenant": Auch Androiden helfen sich gegenseitig

Michael Fassbender und Katherine Waterston letzte Woche bei der Weltpremiere von

In der Videobeschreibung heißt es dazu: "Ridley Scott kehrt mit ALIEN:COVENANT zu dem von ihm erschaffenen Universum zurück, einem neuen Kapitel in seiner bahnbrechenden ALIEN Franchise".

Zu verdanken ist das einem Schweizer. Regisseur Ridley Scott versucht bei den Zuschauern ein Gefühl des Unbehagens zu schaffen, welches zu Angst und Furcht wird.

Das hochintelligente synthetische Menschenwesen kennt sich nicht nur mit klassischer Musik und Kunst aus, sondern bringt auch philosophische Grundsatzfragen auf den Punkt: "Sie suchen nach Ihrem Schöpfer". Die Produktion sieht gut aus, leidet allerdings unter einem schwachen Drehbuch.

Der Film schafft gekonnt den Spagat zwischen Science Fiction und Horror und hat alles wann man von einem Alien-Film erwartet und ist trotzdem anders als alles was man bisher gesehen hat. So künstlich und farblos wie der Charakter des Roboters, ist aber auch die Umsetzung Fassbenders.

Wie es nach dem Film Prometheus weitergeht, bevor der neue Alien-Film zehn Jahre später einsetzt, könnt ihr in einem Prolog-Video mit Noomi Rapaces und Michael Fassbender sehen. Als ein Signal aus dem All empfangen wird, trifft sein Nachfolger Oram (Billy Crudup) die fatale (und wenig glaubwürdige) Fehlentscheidung, einen Abstecher zu dem Sendeort zu machen. Üppige Vegetation, Wasser, Sauerstoff und eine Landschaft, die ihre neuseeländischen Bildursprünge nicht verbergen kann. Das wird sich bald ändern. Der Planet schaut wie das Paradies aus, doch seine Pflanzen zerfressen die menschlichen Siedler. Mit Bravour spielt der stets verlässliche Fassbender die Doppelrolle. Es scheint von einem Planeten zu kommen, der offenbar noch sehr viel besser zur Besiedlung geeignet wäre als der weitere sieben Jahre entfernte Zielplanet der Mission. Immer wieder stehen solche kontemplativen Sequenzen und semiphilosophischen Exkurse den mit grausamen Details gut bestückten Horror- und Kampfsequenzen gegenüber. Wem es zu viel wird, der kann sich beim Wegsehen am stimmungsvollen Set-Design erfreuen, das mit großem cineastischen Gespür entworfen wurde. Mit seinem visuellen Stilvermögen unterscheidet sich auch dieser Scott-Film deutlich vom überfrachteten Digitalfeuerwerk, das in diesem Genre viel zu oft abgebrannt wird.

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